Webers Nominierung bewegt Märkte kaum
Eurokurs tendiert leicht erholt

Der Kurs des Euro hat sich am frühen Mittwochabend von seinen deutlichen Verlusten am Vortag wieder etwas erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,1880 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1836 (Dienstag: 1,1926) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8449 (0,8385) Euro.

HB FRANKFURT. US-Notenbankchef Alan Greenspan habe die am Dienstag erzeugten Erwartungen einer Zinserhöhung am Mittwoch bei seiner Rede vor dem Kongress wieder etwas gedämpft, sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Am Dienstag war der Euro deutlich gefallen, nachdem der US-Notenbankchef auf die starke Konjunkturerholung hingewiesen hatte. Der Markt sei am Vortag deutlich über das Ziel hinausgeschossen, sagte Fritsch. Ein höherer Leitzins würde den US-Dollar attraktiver machen.

In der Eurozone blieben die Zinssenkungserwartungen aufgrund der schwachen Binnenkonjunktur jedoch erhalten, sagte Fritsch. Diese dürften sich insbesondere bei einem schwach ausfallenden ifo- Geschäftsklimaindex ausweiten. Die Nominierung von Axel Weber zum Bundesbankpräsident habe den Markt laut Fritsch kaum bewegt. Weber vertrete die bisherige Linie der EZB.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6682 (0,6642) britische Pfund, 129,79 (128,61) japanische Yen und 1,5551 (1,5548) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 392,75 (396,85) US-Dollar gefixt.

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