Wegen Hurrikan Rita
IEA könnte weitere Ölreserven freigeben

dpa-afx PARIS. Die Internationale Energieagentur (IEA) ist bereit und in der Lage, weitere Ölreserven auf den Markt zu werfen, wenn es wegen des Hurrikans Rita zu Versorgungsengpässen kommen sollte. "Bei einer Unterbrechung der Lieferungen könnten wir sehr schnell eine Entscheidung treffen", sagte IEA-Generaldirektor Claude Mandil am Donnerstag in Paris. Bisher sei aber noch unklar, ob der Wirbelsturm Ölanlagen beschädigen werde. Rita hat mit Stärke fünf die höchste Hurrikanstärke erreicht und gedroht Ölanlagen im Golf von Mexiko und im Süden der USA.

Erst vor einer Woche hatte die IEA ihren Notplan wegen des Hurrikans Katrina bestätigt. Danach stellen die 26 Mitgliedstaaten binnen 30 Tagen insgesamt 60 Mill. Barrel aus den strategischen Ölreserven zur Verfügung, um Versorgungslücken zu füllen. Während die USA ihre Rohölläger öffneten, warfen die Europäer die dringender benötigten Endprodukte wie Diesel auf den Markt. Ende September oder Anfang Oktober will die IEA über die Fortdauer des Programms befinden. Steuersenkungen zur Dämpfung des Preisauftriebs lehnt die IEA ab, weil die Marktsignale die Verbraucher erreichen müssten.

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