Weiter Unsicherheit über die Lage in Nigeria
Ölpreis wandert von Rekord zu Rekord

Ein geringer Anstieg der US-Rohölvorräte und die Aussicht auf eine noch längere Dauer der Reparatur an vom Hurrikan „Ivan“ beschädigten Öleinrichtungen im Golf von Mexiko haben die Ölpreise am Mittwoch erneut auf Rekordstände getrieben.

HB LONDON. US-Öl verteuerte sich von dem am Vortag erreichten Allzeithoch weiter auf 52,15 Dollar je Barrel (Barrel=knapp 159 Liter). Der Preis für ein Barrel der marktführenden Nordsee-Ölsorte Brent kletterte mit 48,10 Dollar ebenfalls auf ein neues Rekordhoch. Die Preise bröckelten im Geschäftsverlauf wieder geringfügig ab. Seit Jahresbeginn hat sich Rohöl damit um etwa 60 Prozent verteuert.

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer konzentriert sich Händlern zufolge jetzt auf die USA. Dort sank die Ölförderung dem Energieministerium zufolge im September mit durchschnittlich 5,03 Millionen Barrel täglich auf das niedrigste Niveau seit mehr als 50 Jahren. Zudem ging das Ministerium davon aus, dass die Reparatur der Schäden an Anlagen der Ölindustrie durch Hurrikan „Ivan“ mindestens 90 Tage dauern werde. Der Wirbelsturm hatte sieben Plattformen im Golf von Mexiko zerstört, Öl- und Gas-Pipelines zerrissen und Raffinerien im Süden der USA beschädigt. Dadurch sind die US-Vorräte an Ölprodukten einschließlich Heizöl, nach den Statistiken des Ministeriums um mehr als zwei Millionen Barrel gesunken und liegen nun um sechs Prozent niedriger als im Vorjahr.

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