Weltweit starke Nachfrage
US-Ölpreis erreicht Rekordwert von über 54 Dollar

Der US-Ölpreis hat im frühen Handel erstmals 54 Dollar überschritten. Als Hauptgründe nennen Händler die Liefer- und Produktionsausfälle im Golf von Mexiko und die Sorge über einen Generalstreik in Nigeria.

HB FRANKFURT. Hinzu kam die starke weltweite Ölnachfrage. Die Sorge vor neuen Anschlägen auf Ölpipelines im Irak und der ungelöste Steuerkonflikt beim größten russischen Ölexporteur Yukos spielen im Hintergrund an den Ölmärkten ebenfalls weitern eine Rolle.

Der Preis für Rohöl zur Novemberauslieferung stieg im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex am Dienstagmorgen um 0,76 Prozent auf ein Rekordniveau von 54,05 Dollar je Barrel (159 Liter). Die New Yorker Ölpreise haben damit innerhalb eines Monats um 27 Prozent und in den vergangenen zwölf Monaten um rund 70 Prozent zugelegt.

Die Förderung im Golf von Mexiko - dort wird ein Viertel des US-Öl gefördert - liegt noch immer um 28 Prozent niedriger als normal. Hurrikan „Ivan“ hatte mehrere Bohrinseln zerstört und Ölleitungen sowie Pumpen beschädigt, mit denen das Öl von den Offshore-Bohrstandorten an Land transportiert wird. Bisher sind rund 17 Millionen Barrel Öl aus den Fördergebieten im Golf von Mexiko weggefallen. Ölhändler verwiesen auch auf die sehr knappen US-Ölreserven vor der jetzt beginnenden Heizölsaison.

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