Wohl keine EZB-Zinsänderung am Donnerstag: Händler erwarten keine Trendwende am Devisenmarkt

Wohl keine EZB-Zinsänderung am Donnerstag
Händler erwarten keine Trendwende am Devisenmarkt

Unerwartet gute Konjunkturdaten aus den USA haben am Mittwoch den Dollar gestützt. Der Euro rutschte kurz unter 1,25 Dollar, erholte sich dann aber wieder.

HB FRANKFURT. Händler rechneten aber nicht mit einem nachhaltigen Trendwende. Die meisten Marktteilnehmer wollten das am Freitag beginnenden Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industriestaaten (G7) abwarten, ehe sie neue Positionen eingingen. Solange werde der Euro voraussichtlich in seiner derzeitigen Kurs-Bandbreite von 1,2450 Dollar bis 1,2650 Dollar schwanken.

Sowohl die Statistik für die Auftragseingänge für die US-Industrie als auch das Konjunkturbarometer für die US-Dienstleistungsbranche fielen besser als von Analysten erwartet aus. So kletterten die Industrieaufträge im Dezember um deutliche 1,1 Prozent und nicht wie erwartet um moderate 0,2 Prozent. Der vom Institut for Supply Management berechnete Index für den Dienstleistungssektor kletterte auf 65,7 Punkte von 58,0 Punkten und damit deutlicher als von Analysten mit 60,0 Punkten prognostiziert. Daraufhin fiel der Euro zeitweise bis auf 1,2489 Dollar, erholte sich dann aber rasch wieder auf Kurse über 1,25 Dollar.

Die EZB hatte kurz vor den Zahlen den Referenzkurs schon mit 1,2524 Dollar niedriger als am Vortag mit 1,2585 Dollar festgelegt. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX) fiel der Kurs auf 1,2539 Dollar von 1,2572 Dollar.

Seite 1:

Händler erwarten keine Trendwende am Devisenmarkt

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%