WTI
Ölpreis fällt auf 6-1/2-Jahres-Tief

Die überraschende Abwertung des chinesischen Yuan in den vergangenen Tagen lässt den Ölmarkt nicht ruhen. Die Preise fallen weiter – aus Sorge um die Konjunktur in Asien. Auch die steigenden US-Reserven sorgen für Druck.
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SingapurDie anhaltende Rohöl-Schwemme hat den Preis für die US-Sorte WTI am Freitag auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gedrückt. Ein Barrel (Fass zu 159 Liter) verbilligte sich um bis zu 2,1 Prozent auf 41,35 Dollar.

Börsianer begründeten dies unter anderem mit dem Anstieg der US-Reserven in den vergangenen Monaten. Dem Energieministerium zufolge lagern in US-Tanks derzeit 453,6 Millionen Barrel Rohöl, knapp 20 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Branchen-Insidern zufolge verbuchte der Datenanbieter Genscape allein zwischen dem 7. und dem 11. August einen Anstieg um 890.000 Barrel. Analyst Robin Bieber vom Brokerhaus PVM Oil Associates führte diesen kräftigen Anstieg teilweise auf die geringere Nachfrage mehrerer US-Raffinerien zurück, die wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten ganz oder teilweise geschlossen sind. WTI und die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee hätten sich voneinander abgekoppelt. „WTI könnte weiter fallen, während der Rest stabil bleibt“, betonte er. Brent kostete am Freitag mit 49,26 Dollar je Barrel ungefähr so viel wie am Vortag.

Seit Juni haben die Ölpreise mehr als 30 Prozent nachgegeben. Es ist nach wie vor die Überversorgung des Marktes, die die Preise drückt, sagte ein Händler. Dazu kämen die globalen Wachstumssorgen, vor allem ausgehend von China. Zudem drücke der starke Dollar, der Öl in anderen Währungsräumen verteuert, die Nachfrage.

„Die Yuan-Abwertung war bedeutend für die Rohstoffmärkte und wir glauben, es deutet darauf, dass sich weltwirtschaftlichen Bedingungen geändert haben“, urteilte die US-Investmentbank Goldman Sachs in einer Mitteilung an Kunden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dann haben Sie leider nicht den "richtigen" Kraftstoff, denn ich habe für 1,09 Diesel getankt.
    Es ist wie bei der Aktienanlage, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Wert kaufen, und das war vom Verbrauch und Preis eindeutig der Diesel, egal welches Fahrzeug.

    Sollte das Argument kommen, beim Kaufpreis aber teurer, dem sei gesagt, wer kauft den auch NEU, ein Jahreswagen ist die bessere Alternative.

    Natürlich muß man sich mit solchen Sachen länger beschäftigen, genau wie beim Kauf der richtigen Aktien.

    Aber daher mache ich in meinem Depot keine Verluste und freue mich über die Dividenden, genau wie ich mich über einen geringen Spritverbrauch freue und für 1,09 tanke.

  • ich find's gut!
    Konnte ich doch heute morgen für 138,9 tanken :-)

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