Yuan fällt Chinas Notenbank verbreitert Handelsspanne

Der Yuan hat seit Jahresbeginn rund zwei Prozent zum Dollar eingebüßt. Auch am ersten Tag mit gelockerten Regeln für Devisengeschäfte in China fällt die Währung. Auf lange Sicht soll die Lockerung aber helfen.
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Der Yuan schwächelt derzeit etwas. Quelle: AFP

Der Yuan schwächelt derzeit etwas.

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FrankfurtAm ersten Tag mit gelockerten Regeln für Devisengeschäfte in China hat die Währung des Landes nachgegeben. Der Dollar verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 6,1781 Yuan. Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen von der Notenbank People's Bank of China (PBoC) täglich festgesetzten Wert nur in einer bestimmten Spanne über- oder unterschreiten. Am Wochenende hatte die PBoC die maximal erlaubte Schwankung auf zwei Prozent verdoppelt.

„Die Ausweitung ebnet der PBoC den Weg für geringere Interventionen im täglichen Devisenhandel und hilft dabei, den Yuan voll konvertibel zu machen“, sagte ein Börsianer. In den kommenden Tagen werde die Notenbank aber sicher eher stärker eingreifen, um größere Kursschwankungen zu verhindern.

Der Yuan hat seit Jahresbeginn rund zwei Prozent zum Dollar eingebüßt. Analysten sehen die PBoC als treibende Kraft hinter dieser Abwertung. Die Notenbanker wollten der Markteinschätzung entgegenwirken, dass der Kurs des Yuan nur eine Richtung kenne: Nach oben. Mittelfristig werde der Kurs der chinesischen Währung aber sicher wieder anziehen.

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