Zweifel an IWF-Gesprächen
Ungarns Währung gerät unter Druck

Weil an der Wiederaufnahme der IWF-Gespräche gezweifelt wird, ist der Forint am Montag unter Druck geraten. Der Euro verteuerte sich um bis zu 0,8 Prozent auf 299,44 Forint. Ungarn benötigt dringend Hilfskredite.
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FrankfurtZweifel an der Wiederaufnahme der Kreditverhandlungen Ungarns mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) haben die ungarische Währung am Montag belastet. Der Euro verteuerte sich um bis zu 0,8 Prozent auf 299,44 Forint. Der Leitindex der Budapester Aktienbörse verlor 1,4 Prozent auf 17.263,02 Punkte.

„Am Markt wird langsam eingepreist, dass es wohl keinerlei Gespräche mit dem IWF gibt“, sagte ein Börsianer. Ungarn benötigt dringend Hilfskredite. Die Verhandlungen darüber wurden allerdings wegen umstrittener Verfassungsänderungen auf Eis gelegt. EU und IWF sehen vor allem die Unabhängigkeit der ungarischen Notenbank gefährdet.

Der für die laufende Woche geplante Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Brüssel wird nach Einschätzung von Experten wohl keinen Durchbruch bringen. Dazu müsse das Land weitere Zugeständnisse machen, betonte ein mit der Angelegenheit vertrauter EU-Mitarbeiter. Optimistisch äußerte sich dagegen Ungarns Außenminister Janos Martonyi. Er gehe davon aus, dass die EU-Kommission grünes Licht für die Wiederaufnahme der Verhandlungen geben werde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Zweifel an IWF-Gesprächen: Ungarns Währung gerät unter Druck"

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  • Keine Aufregung

    Nun sind Sie mal vernünftig, liebe Reuters! Da ist nichts Aufrägendes

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