Zweifel an Wirksamkeit einer Steigerung der Fördermengen
Ölpreis klettert weiter

Um den zuletzt rasant gestiegenen Ölpreis wieder nachhaltig zu senken, reicht die von Saudi-Arabien in Aussicht gestellte Erhöhung der Opec-Fördermengen nach Meinung der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nicht aus.

HB NEW YORK/LONDON. Die Zweifel an der Wirksamkeit der in Aussicht gestellten Quotenerhöhung haben am Dienstag die Ölpreise in den USA und Europa erneut um mehr als einen Dollar in die Höhe getrieben.

Die Einschätzung der Internationalen Energie-Agentur (IEA) trieben Händlern zufolge im Tagesverlauf die Preise wieder auf das Ende vergangener Woche erreichte 13-Jahres-Hoch. Für ein Barrel (knapp 159 Liter) der führenden Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni wurden am Abend mit 37,40 Dollar 1,39 Dollar mehr als am Vortag bezahlt. Der Preis für leichtes US-Öl kletterte um 1,17 Dollar auf 40,10 Dollar. Am Vortag waren die Preise kräftig gefallen.

IEA-Direktor Claude Mandil sagte am Dienstag zum Vorschlag Saudi-Arabiens, des weltgrößten Erdöl-Exporteurs, die Fördermengen um sechs Prozent zu erhöhen: „Ich denke nicht, dass das genug sein wird, denn es wird ein langer Prozess sein, den Markt wieder abzukühlen. Aber es ist ein erster Schritt und ich bin froh darüber.“

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