Zweijahreshoch im Visier
Schnee und Eis treiben Ölpreis Richtung 90 Dollar

Das Winterwetter sorgt am Ölmarkt für Bewegung. Die steigende Nachfrage nach Heizöl trifft auf geringere Vorräte an Rohöl und Destillaten. Die Konsequenz: Der Preis für ein Fass des amerikanischen WTI-Öls liegt fast auf Zweijahreshoch.

HB FRANKFURT. Das harte Winterwetter in weiten Teilen Europas und den USA hat am Dienstag den Ölpreis weiter hoch getrieben. Das Fass US-Leichtöl WTI kostete mit 89,59 Dollar 22 Cent mehr als am Vorabend.

Damit notierte der Ölpreis nur leicht unter dem Zweijahreshoch von 90,76 Dollar, den er Anfang Dezember erreicht hatte. „Das kalte Wetter ist für die Marktteilnehmer ein Grund, die Preise hochzudrücken“, erklärte Rohstoff-Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank.

Angesichts des kalten Wetters in den USA dürfte nach Einschätzung von Analysten die Nachfrage nach Heizöl hoch bleiben. Allerdings stehe dem ein rückläufiger Verbrauch von Benzin gegenüber. So wird in den USA für die vergangene Woche auch mit einem Anstieg der Benzin-Lagerbestände gerechnet.

Demgegenüber dürften die Vorräte an Rohöl und Destillaten, wozu auch Heizöl zählt, gesunken sein, erwarten von Reuters befragte Analysten. Die Bestands-Daten des Branchenverbandes API wurden für den späten Dienstagabend erwartet, während die amtlichen Statistiken am Mittwochnachmittag anstehen.

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