Zypern-Krise
Euro verzeichnet Verluste

Der Euro steht so tief wie seit Dezember nicht mehr. Grund ist die Situation in Zypern. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer auf dem Parkett.
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FrankfurtDer Euro hat am Dienstag gegenüber dem Dollar leicht nachgegeben und ist auf seinen tiefsten Stand seit dem 10. Dezember gefallen. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades hatte gegenüber dem schwedischen Fernsehsender TV4 geäußert, dass das Parlament seines Landes am Nachmittag die vorgeschlagene Abgabe auf Bankguthaben wohl zurückweisen wird. Verluste verzeichnete auch der Yen, der gegenüber Dollar und Euro nachgab. Am Mittwoch wechselt die Führung der japanischen Notenbank, was Erwartungen weiterer geldpolitischer Lockerungen befeuerte.

Stimmungsaufhellend wirkte der ZEW-Index, der besser als erwartet ausgefallen war. „Der leichte Anstieg des Erwartungssaldos kommt vor dem Hintergrund der zuletzt wieder erhöhten Verunsicherung aufgrund der Schuldenkrise in der Eurozone überraschend, ist gleichwohl aber erfreulich”, schrieb Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einem Kommentar. „Positiv zu werten ist zudem der Anstieg der Lagebeurteilungen, sodass sich per saldo eine robuste Indikation für den kommenden ifo-Geschäftsklimaindex ergibt.”

Die Gemeinschaftswährung fiel um zuletzt 0,1 Prozent auf 1,2947 Dollar je Euro; am Montag hatte der Euro 0,9 Prozent nachgegeben. Der Yen fiel gegenüber dem Euro 0,1 Prozent auf 123,46 Yen je Euro, gegenüber dem Dollar war die japanische Währung mit 95,32 Yen je Dollar 0,1 Prozent leichter.

Der Franken legte gegenüber dem Euro 0,3 Prozent auf 1,2215 Franken je Euro zu. Gegenüber dem Dollar war die Schweizer Währung mit 94,30 Franken je Dollar 0,3 Prozent im Plus.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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