Börsendebut Europcar-Aktie kommt nicht ins Rollen

Von seinem Börsengang verspricht sich Europcar Wachstum und Schuldentilgung. Die Anleger sind noch nicht überzeugt. Der erste Kurs der Aktie des Autovermieters liegt noch auf dem Niveau des Ausgabepreises.
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Im ersten Quartal hatte Europcar seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 11 Prozent auf 414 Millionen Euro gesteigert. Dennoch findet die Aktie des Sixt-Rivalen bei Anlegern keinen Anklang. Quelle: dpa
Europcar

Im ersten Quartal hatte Europcar seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 11 Prozent auf 414 Millionen Euro gesteigert. Dennoch findet die Aktie des Sixt-Rivalen bei Anlegern keinen Anklang.

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ParisEuropas größter Autovermieter Europcar hat am Freitag keinen berauschenden Börsenstart hingelegt. Der erste Kurs an der Pariser Börse Euronext in Höhe von 12,25 Euro lag noch auf dem Niveau des Ausgabepreises. Zuletzt notierte die Aktien des Sixt-Rivalen in einem schwachen Umfeld aber bei 11,97 Euro. Erlöst wurden mit dem Börsengang zunächst 879 Millionen Euro, wie Europcar mitteilte.

Das Geld soll vor allem in das Wachstum, aber auch in die Schuldentilgung gesteckt werden. Ursprünglich sollten die Aktien für bis zu 15,00 Euro verkauft werden.

Das sind die nächsten Börsenkandidaten in Deutschland
Chorus Cleam Emergy - Wind- und Solaranlagenbetreiber
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Erstnotiz: 3. Juli. Preisspanne: 9,75 bis 12,50 Euro. Zeichnungsfrist: 22. Juni bis 1. Juli. Emissionsvolumen: bis zu 124 Millionen Euro, davon 100 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung. Bewertung: 300 bis 400 Millionen Euro. Streubesitz nach Börsengang: 86 Prozent (vorher 60,5 Prozent). Begleitende Banken: Berenberg, BHF-Bank. Eigentümer: Peter Heidecker (20,7 Prozent), ehemalige KG-Fondsanleger (60,5 Prozent), weitere Investoren.

Deutsche Pfandbriefbank - Immobilienfinanzierer
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Erstnotiz: im Juli geplant. Emissionsvolumen: mehr als eine Milliarde Euro aus Altbesitz. Bewertung: 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro. Streubesitz nach Börsengang: 75 bis 80 Prozent. Begleitende Banken: Deutsche Bank, Citi. Eigentümer: Bundesrepublik Deutschland über den Bankenrettungsfonds SoFFin.

Delivery Hero-Investor German Startups Group - Wagniskapitalfinanzierer
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Erstnotiz: im Juli erwartet (im Entry Standard). Emissionsvolumen: 60 bis 70 Millionen Euro (erwartet), fast ausschließlich aus Kapitalerhöhung. Begleitende Bank: Commerzbank. Eigentümer: Investoren um Gründer Christoph Gerlinger und Familie.

CBR - Modehandel, "Street One", "Cecil"
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Erstnotiz: 2. Juli erwartet. Preisspanne: 14 bis 18 Euro. Zeichnungsfrist: 23. Juni bis 1. Juli. Emissionsvolumen: bis zu 292 Millionen Euro, davon 200 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung. Bewertung: rund 650 Millionen Euro. Streubesitz nach Börsengang: 47 Prozent. Begleitende Banken: Deutsche Bank, Goldman Sachs. Eigentümer: EQT (Finanzinvestor).

BGP - Wohnungsgesellschaft
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Erstnotiz: noch vor der Sommerpause erwartet. Bewertung: 1,3 Milliarden Euro (inklusive Schulden). Emissionsvolumen: bis zu 500 Millionen Euro (geschätzt). Begleitende Banken: JPMorgan, Credit Suisse, BNP Paribas und Berenberg. Eigentümer: zahlreiche Einzelinvestoren.

Ado Properties - Wohnungsgesellschaft
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Erstnotiz: 30. Juni. Preisspanne: 20 bis 25 Euro. Zeichnungsfrist: bis 29. Juni. Emissionsvolumen: bis zu 528 Millionen Euro, davon 200 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung. Bewertung: bis zu 825 Millionen Euro. Streubesitz nach Börsengang: rund 60 Prozent. Begleitende Banken: UBS, Kempen. Eigentümer: Ado Group (Israel).

Jost Werke - Lkw-Zulieferer
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Erstnotiz: im Herbst erwartet (Verkauf wird parallel geprüft). Bewertung: mehr als 700 Millionen Euro (erwartet). Begleitende Banken: JPMorgan, Deutsche Bank, Commerzbank. Eigentümer: Cinven.

Europcar hatte den Börsengang im Mai angekündigt und Mitte Juni eine erste Preisspanne genannt. Bisher gehörte der Sixt-Konkurrent Finanzinvestoren. Im ersten Quartal hatte Europcar seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 11 Prozent auf 414 Millionen Euro gesteigert. Unterm Strich fuhr das Unternehmen aber einen Verlust von 69 Millionen Euro ein, wofür das Unternehmen saisonale Effekte verantwortlich machte.


  • dpa
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  • Naja, das kann ja noch werden, doch mir egal, ich habe keine gezeichnet, muss nur kommentieren.

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