Börsengang
Investor macht Kasse bei Cecil und Street One

Der Erlös des Börsengangs der Modegruppe CBR soll hauptsächlich in den Schuldenabbau gesteckt werden. Das Management sieht trotzdem gute Wachstumschancen und stellt künftigen Aktionären eine hohe Dividende in Aussicht.
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DüsseldorfDas deutsche Modeunternehmen CBR wird seinen Erlös aus seinem Börsengang ausschließlich in den Abbau von Schulden stecken und nicht in die Expansion seiner Marken Street One und Cecil. Das weitere Wachstum der Gruppe ist aber nach Auskunft des Managements auch ohne zusätzliches Kapital gesichert. „Die Firma ist hoch rentabel“, sagt Finanzvorstand Matthias Born, „wir können die weitere Expansion aus dem Cash Flow finanzieren.“ Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte CBR bei einem Umsatz von 609,2 Millionen Euro einen operativen Gewinn von 107 Millionen Euro gemacht.

CBR und der bisherige Eigentümer, der Investor EQT, hatten am Montagabend mitgeteilt, dass die Preisspanne für den geplanten Börsengang bei 14 bis 18 Euro pro Aktie liegt. Das Angebot für die bis zu 19,4 Millionen Papiere läuft bis zum 1. Juli. Am 2. Juli soll CBR erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Der Börsengang soll bis zu 292 Millionen Euro einbringen. 200 Millionen Euro davon fließen dem Betreiber selbst zu. Begleitet wird der Börsengang von der Deutschen Bank und Goldman Sachs.

Der schwedische Investor EQT hatte dem Unternehmen bei der Übernahme vor acht Jahren hohe Schulden aufgebürdet. Diese konnten jedoch in der Zwischenzeit bereits um 700 Millionen auf 500 Millionen reduziert werden. EQT bleibt auch nach dem Börsengang an Bord. Je nach Zahl der ausgegebenen Aktien wird der Investor mit bis zu 55 Prozent der Anteile engagiert bleiben.

Den künftigen Aktionären stellt das Unternehmen eine interessante Dividende in Aussicht. So sei künftig eine Ausschüttung von 60 Prozent der Erträge geplant, so Vorstandschef Christoph Rosa. Falls die Aktien am unteren Ende der Preisspanne ausgegeben würde, bedeute das eine Dividendenrendite von 7,3 Prozent. „Das ist ein sehr attraktives Investment“, so Rosa.

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