Flughafenbetreiber
Spanien vertagt Börsengang von Aena

Fehlende Unterschrift: Der Börsengang des weltgrößten Flughafenbetreibers Aena wurde einem Insider zufolge aufgrund eines formalen Fehlers vertagt. Mangelnde Nachfrage bestreitet das Unternehmen vehement.
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MadridDie spanische Regierung hat einem Insider zufolge den Börsengang des weltgrößten Flughafenbetreibers Aena vertagt. Die Pläne für die bis zu zehn Milliarden Dollar schwere Erstnotiz seien aufgeschoben worden, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Donnerstag zu Reuters. Ein formaler Fehler müsse ausgebügelt werden. Ein wichtiges Zulassungspapier für den Verkauf der Aktien sei nicht unterzeichnet worden.

Aena hatte erst vor wenigen Tagen die Ausgabe des Börsenprospekts auf diese Woche verschoben. Die Aufsichtsbehörde habe weitere Informationen angefordert, hatte das Unternehmen erklärt. Mit mangelnder Nachfrage habe dies nichts zu tun. Die Erstnotiz war eigentlich für den 12. November geplant.

Der spanische Staat will sich von bis zu 49 Prozent an dem Unternehmen trennen, das an 46 Flughäfen im Inland und mehr als 20 im Ausland beteiligt ist. Es dürfte der größte Börsengang in diesem Jahr in Europa werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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