HRE-Tochter Deutsche Pfandbriefbank Börsengang wird vorerst nicht verschoben

Die Hellas-Krise sorgt für starke Aktienmarktschwankungen. Inmitten dieser instabilen Lage soll die HRE-Tochter Deutsche Pfandbriefbank an die Börse gebracht werden. Viele andere Konzerne haben ihr IPO indes verschoben.
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Die HRE-Tochter soll an die Börse gebracht werden. Quelle: dpa
Deutsche Pfandbriefbank

Die HRE-Tochter soll an die Börse gebracht werden.

(Foto: dpa)

MünchenDie starken Kursschwankungen an den Börsen durch das Griechenland-Drama kommen auch für die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) zu einem schlechten Zeitpunkt. Der mit Steuermilliarden gerettete Konzern hatte vor wenigen Wochen angekündigt, seine Tochter Deutsche Pfandbriefbank im Juli mehrheitlich an die Börse zu bringen. Bislang wurde dieser Plan noch nicht verschoben. Das Marktumfeld werde aber weiter beobachtet, hieß es am Donnerstag in Branchenkreisen. Eine endgültige Entscheidung dürfte in der ersten Julihälfte fallen.

Wegen der Unsicherheiten an den Finanzmärkten hatten in den vergangenen Tagen der Damenmodehändler CBR mit seinen Marken Street One oder Cecil sowie die Berliner Wohnimmobiliengesellschaft Ado den geplanten Schritt aufs Parkett verschoben.

Mit dem Börsengang der Pfandbriefbank will der Bund die Mehrheit an dem Unternehmen los werden. Die HRE war im Jahr 2008 mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettet und ein Jahr später notverstaatlicht worden. Seitdem gehört sie dem Bund. Auf Druck der EU-Kommission soll sie aber im laufenden Jahr wieder privatisiert werden.

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