Immobilienkonzern
TLG spekuliert auf Zukäufe für 200 Millionen Euro

Die Berliner Immobilienfirma TLG strebt unverändert Richtung Neuemission. Nach dem Börsengang will der Konzern seinen Wachstumskurs zu forcieren. Die Schlagkraft für Zukäufe soll auf über 200 Millionen Euro steigen.
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FrankfurtDer ostdeutsche Gewerbeimmobilienkonzern TLG will seinen Wachstumskurs nach dem Börsengang forcieren. Die Schlagkraft für weitere Portfolio-Zukäufe liege dann bei „deutlich über 200 Millionen Euro“, sagte Vorstand Niclas Karoff am Mittwoch in einer Telefonkonferenz.

Die Hälfte davon, etwa 100 Millionen Euro, sind jene Mittel, die der Gesellschaft aus dem Initial Public Offering (IPO) zufließen sollen.

Dass der Löwenanteil des Emissionserlöses – angepeilt werden insgesamt bis zu 507 Millionen Euro – an den Eigner Lone Star geht, sieht Karoff nicht als Problem: „Was wir verhindern wollten, ist, dass uns zu viel Geld auf einmal zufließt – und wir es gar nicht zeitnah ausgeben können.“

Bei den Zukäufen will sich die TLG weiterhin auf einzelne Objekte fokussieren, wie Karoff erläuterte. Eine Übernahme von Wettbewerbern habe er auf absehbare Zeit nicht auf dem Radar. Zu den börsennotierten Konkurrenten zählen unter anderem Alstria Office, Euroshop und DIC Asset.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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