Luxus-Schuhmarke
Jimmy Choo geht an die Börse

Jimmy Choo plant für den kommenden Monat einen Börsengang. Die Luxus-Schuhmarke wird 25 Prozent der Unternehmensanteile an der Londoner Börse ausgeben – mit einem bestimmten Grund: Geld für Expansionen einsammeln.
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LondonDie Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo geht im Oktober an die Börse, um Geld für ihre Expansion in Asien einzusammeln. Der Eigentümer JAB Luxury habe eingewilligt, 25 Prozent der Anteile an der Londoner Börse zu platzieren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wie aus dem Umfeld des Luxuskonzerns verlautete, will Jimmy Choo auf dem Handelsparkett 200 Millionen Pfund (254 Millionen Euro) einnehmen.

"Wir wollen unser Wachstum in Asien ankurbeln", sagte Unternehmenschef Pierre Denis der Nachrichtenagentur AFP. Die weltweite Nachfrage nach luxuriösen Schuhen, teuren Handtaschen, Halstüchern und anderen Accessoires boome. Viele Kunden wollten einen "Look kreieren", um ihre Einkäufe auf sozialen Netzwerken zu präsentieren.
Die Schuhe von Jimmy Choo wurden international unter anderem durch die Fernsehserie "Sex and the City" bekannt. Sie kosten zwischen 350 und 2100 Pfund und haben zahlreiche prominente Fans. Zu ihnen zählen Kate Middleton, Michelle Obama, Victoria Beckham und Lady Gaga. Auch Prinzessin Diana gehörte einst zu den Kundinnen von Jimmy Choo.

Der in Malaysia geborene Jimmy Choo hatte die Marke 1996 zusammen mit der britischen Salonlöwin Tamara Mellon gegründet. Der in London lebende Designer verkaufte seine Anteile bereits im Jahr 2001, die Marke mit inzwischen 120 Läden weltweit trägt aber weiterhin seinen Namen. Seit 2011 gehört sie der Investmentfirma JAB Luxury. Verkauft werden nicht nur Schuhe, sondern auch edle Handtaschen, Lederwaren, Schals, Brillen und Düfte.
Das Unternehmen hatte 2013 einen Umsatz von 282 Millionen Pfund erzielt. Im ersten Halbjahr 2014 erhöhten sich die Verkaufszahlen um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: 150,2 Millionen Pfund wurden zwischen Januar und Juni dieses Jahres in die Unternehmenskasse gespült.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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