Sportarmbänder

Fitbit fühlt sich fit für die Börse

Fitbit bereitet sich auf einen Börsengang vor: Der Hersteller von Sportarmbändern, die unter anderem Herzfrequenz, Distanzen und Kalorienverbrauch aufzeichnen, hat ein entsprechendes Formular bei der US-Börsenaufsicht eingereicht.
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Das Flex-Produkt von Fitbit: Die bunten Armbänder zeichnen Daten wie Herzfrequenz und Kalorienverbrauch auf. Quelle: AFP

Das Flex-Produkt von Fitbit: Die bunten Armbänder zeichnen Daten wie Herzfrequenz und Kalorienverbrauch auf.

(Foto: AFP)

New YorkBunte Armbänder zu Preisen zwischen 60 und 250 Dollar, die hilfreich sind beim Trend zur Selbstoptimierung: Damit beglückt die Firma Fitbit in San Francisco ihre Kunden. Die kleinen Geräte am Handgelenk zeichnen auf, wie weit jemand gelaufen ist, wie schnell sein Herz geschlagen hat, wie viele Kalorien er oder sie verbrannt hat - und so weiter.

Ein passendes Produkt für die schöne neue Welt, in der jeder schön und fit zu sein hat, sich gesund ernähren muss, am besten mit dem Modegemüse Grünkohl, um beim inzwischen ebenfalls elektronisch optimierten Dating-Markt ein ordentliches Erscheinungsbild abzugeben.

Fitbit fühlt sich inzwischen selber auch fit - für die Börse. Das Unternehmen hat bei der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) ein entsprechendes Formular eingereicht.

Die hinterhältigen Zuckerfallen im Essen
Zucker
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Heute essen die Menschen drei Mal so viel Zucker wie noch vor 50 Jahren. Amerikaner essen durchschnittlich 58 Kilogramm pro Jahr, Deutsche immerhin 36 Kilogramm oder einen 132 Meter hohen Zuckerwürfelturm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker pro Tag zu konsumieren, wenn sie gesundheitliche Probleme vermeiden wollen. Zucker gilt nach wie vor als Nahrungs- und Genussmittel, das Suchtpotential ist umstritten.

Übergewicht
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Eine Gefahr des Zuckerkonsums: Übergewicht bis hin zu Fettsucht. Aber auch Karies, ein schwaches Immunsystem, Herzkrankheiten, unreine Haut oder Angstzustände können durch den Süßmacher ausgelöst werden. Zudem steigt das Krebsrisiko. Auf Zucker zu verzichten, ist jedoch gar nicht so einfach, denn er versteckt sich in vielen Lebensmitteln.

Süßigkeiten zur Messe ISM
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Die Kinder in Deutschland sind Spitzenreiter beim Konsum von Süßigkeiten, Limonaden, gezuckerten Frühstücksflocken, gesüßten Joghurts und so weiter. Erstaunliche 114 Gramm Zucker nehmen sie im Schnitt pro Tag zu sich, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das habe eine europäische Studie ergeben, die den Zuckerkonsum von rund 9500 Zwei- bis Neunjährigen untersuchte. Wenn das Vanessa wüsste, die hier in einer Schachtel voller Süßigkeiten badet. Wo Zucker überall drin steckt ...

Müsli
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Müsli

Viele Deutsche frühstücken Müsli oder Cornflakes. Wer die Packung nicht genau studiert, startet jedoch häufig mit mehr Zucker als Müsli in den Tag: Bis zu zwei Teelöffel Zucker enthält eine Portion. Eine Alternative ist Vollkornbrot mit vegetarischem Aufstrich oder eben zuckerfreies Müsli.

Firma Bauer ruft Fruchtjoghurt zurück
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Fruchtjoghurt

Ihr Frühstücksmüsli essen viele gerne mit Fruchtjoghurt statt Milch. Doch hier lauert die nächste Zuckerfalle: Ein 200g Becher beinhaltet rund acht Würfel Zucker. Eine Alternative ist Naturjoghurt mit frischen Früchten.

Zwischenmahlzeit
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Smoothies

Selbstgemacht sind Smoothies eine gesunde Zwischenmahlzeit, besonders wenn der Grün- den Fruchtanteil übersteigt. Industriell hergestellte Smoothies enthalten jedoch je Flasche bis zu neun Teelöffel Zucker.

Essenausgabe in Schulküche
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Nudelsauce

Mittags ein Paket Pasta in den Topf schmeißen und währenddessen die Sauce auf dem Glas aufwärmen – eine schnelle und unkomplizierte Mahlzeit. Doch es lohnt sich, die Tomaten selbst zu verarbeiten und zu würzen. Denn in einer halben Portion Tomatensauce verstecken sich vier Teelöffel Zucker. Tomatensuppe aus der Tüte besteht sogar zur Hälfte aus Zucker.

Wie bei Firmen aus Kalifornien mittlerweile fast üblich, will die Firma Aktien mit einfachem Stimmrecht an die Börse geben, während die Aktien mit zehnfachem Stimmrecht im Besitz der bisherigen Eigentümer bleiben. Der Börsengang soll so bald wie möglich an der New York Stock Exchange, also an der Wall Street, stattfinden. Genauere Konditionen stehen noch nicht fest, aber als Hauptbanken sind Morgan Stanley, die Deutsche Bank und Bank of America angegeben.

Die Firma wurde 2007 gegründet und hat nach eigenen Angaben bisher mehr als 20 Millionen Geräte verkauft. Sie hält am amerikanischen Mark für Fitness-Armbänder einen Anteil von 68 Prozent. Sie hat 2014 einen Umsatz von 745 Millionen Dollar und einen Gewinn nach Steuern von 132 Millionen erwirtschaftet. Im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Umsatz bei 337 Millionen und der Gewinn bei 76 Millionen Dollar.
Für die Börsennotierung haben die Gründer James Park und Eric Friedman sich ein eingängiges Kürzel ausgedacht: „Fit“.

  • fw
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