A-Tec und bwin unter Druck
Wien schließt mit Verlusten

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei hohem Volumen mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 66,81 Punkte oder 1,48 Prozent auf 4 433,54 Einheiten. Nach einem behaupteten Start folgte der Markt rasch dem schwachen internationalen Börsenumfeld ins Minus und baute die Verluste bis am Nachmittag weiter aus. Für Bewegung in Wien sorgten dabei die zahlreichen Drittquartalszahlen. So kamen A-Tec und bwin nach ihren Ergebnispräsentationen kräftig unter die Räder.

A-Tec schlossen nach ihrem Kursrutsch mit einem deutlichen Minus von 15,71 Prozent auf 107,80 Euro. A-Tec hatte zwar Ergebnisrückgänge vermeldet, die Analystenerwartungen wurden aber dennoch teilweise übertroffen. Goldman Sachs hat nach den Zahlen das Kursziel für die A-Tec-Aktie bereits von 198 auf 180 Euro gesenkt. Die Empfehlung "Buy" wurde zwar bestätigt, die Aktie aber gleichzeitig von der "Conviction Buy List" der Bank gestrichen.

Am Markt herrschte Rätselraten über die Hintergründe der Kursverluste. Ein Analyst vermutete einen möglichen Zusammenhang mit einer laut Medienberichten drohenden Klage eines britischen Investmentfonds wegen eines angeblich existenzbedrohenden Einkaufs im Kupfergeschäft ohne Genehmigung der Hauptversammlung.

bwin fielen nach Vorlage der Neunmonatsergebnisse um 11,08 Prozent auf 23,12 Euro. Nachdem der Internet-Sportwettenanbieter im Halbjahr die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hatte, ergab sich im dritten Quartal wieder ein Nachsteuerverlust von 5,1 Mill. Euro. Auch Flughafen Wien fielen nach der Veröffentlichung ihrer Quartalsergebnisse ins Minus und schlossen 3,01 Prozent schwächer bei 77,01 Euro .

Unter den ATX-Schwergewichten zeigten sich die Bank-Werte sehr schwach: Raiffeisen fielen um 2,62 Prozent auf 102,20 Euro. Erste Bank verloren 2,22 Prozent auf 49,32 Euro. Belastet wurde der Index zudem von Voestalpine , deren Aktien um 3,55 Prozent auf 50,60 Euro fielen.

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