Aktien
Abschläge in Wien nach Vortagsgewinnen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 46,61 Punkte oder 2,68 Prozent auf 1 691,38 Einheiten. Nach den klaren Vortagesgewinnen gab es Donnerstag nur die Richtung in die Verlustzone.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 46,61 Punkte oder 2,68 Prozent auf 1 691,38 Einheiten. Nach den klaren Vortagesgewinnen gab es Donnerstag nur die Richtung in die Verlustzone. Bereits zur Eröffnung ging es deutlich ins Minus, und die Schlussrally vom Mittwoch wurde damit rasch wieder zunichte gemacht.

Zum österreichischen Aktienmarkt gab es erneut kaum Unternehmensnachrichten. Auf den Verkaufslisten standen die Bankentitel. Keine positiven Nachrichten aus der US-Finanzbranche und das Milliardenminus bei der Deutschen Bank drückten europaweit auf die Kurse der Bankenwerte. Bei der Deutschen Bank war im Vorfeld der Ergebnisvorlage auf eine positive Überraschung spekuliert worden, hieß es aus dem Handel.

Die Papiere der Erste Group Bank sackten um 6,51 Prozent auf 10,49 Euro ab. Raiffeisen International rutschten um 4,43 Prozent auf 15,10 Euro ab. Seit Jahresbeginn hat die Erste Group bereits mehr als 30 Prozent und Raiffeisen etwa 20 Prozent ihres Kurswertes verloren.

Die Aktien von Austrian Airlines (AUA) legten um 1,72 Prozent auf 4,15 Euro zu. Bei der der AUA laufen die Verhandlungen um ein Sparpaket. Dass die Gespräche zwischen AUA-Vorstand, Betriebsräten und Gewerkschaftern bis Montag fertig sind, wurde am Donnerstagnachmittag in Verhandlungskreisen jedoch bezweifelt.

Nach einem elfprozentigen Kurssprung am Mittwoch rutschten Voestalpine-Titel um 4,17 Prozent auf 16,77 Euro ab. Die Analysten der Unicredit hatten in Reaktion auf die Gewinnwarnung ihr Anlagevotum "Hold" und das Kursziel von 17,00 Euro für das Stahlunternehmen bestätigt. Nach unten angepasst wurden jedoch die Gewinnschätzungen.

RHI rutschten um 3,81 Prozent auf 11,35 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank hatten ihr Kursziel für die Aktien des Feuerfestkonzern von 16,00 auf 12,00 Euro gesenkt und ihr Anlagevotum mit "Hold" bestätigt.

Bei den Schwergewichten konnte unter den ATX-5-Werten nur die Verbund-Aktie mit plus 2,74 Prozent auf 30,00 Euro klar zulegen. Nach dem Vortageshöhenflug sackten Schoeller-Bleckmann-Titel am Ende der Kursliste um 7,20 Prozent auf 23,19 Euro ab. Wienerberger gaben um 4,95 Prozent auf 9,60 Euro nach, nachdem die Aktie des Ziegelherstellers am Mittwoch um acht Prozent hochgeklettert war.

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