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Aktien Wien Schluss: ATX am „großen Verfallstag“ tiefer

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 28,96 Punkte oder 0,80 Prozent auf 3 569,32 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 28,96 Punkte oder 0,80 Prozent auf 3 569,32 Einheiten. Am Tag des großen Verfalls machte der dreifache "Hexensabbat" seinem Namen alle Ehre - die Kurse an der Wiener Börse vollführten während der Verfallsperiode zu Mittag und zu Handelsschluss teilweise recht wilde Bewegungen. Die zugrunde liegende schwache Tendenz hielt sich von Handelsbeginn weg, womit sich der ATX in einem schwachen Umfeld nicht als besonders auffällig zeigte.

Wienerberger zeigten sich in einer Bandbreite von 28,95 im Tagestief bis 32,49 Euro im Tageshoch. Zum Schluss blieb ein Minus von 2,66 Prozent auf 30,40 Euro.

Voestalpine , die den gesamten Tag über in der Verlustzone notiert hatten, drehten in den letzten 30 Handelsminuten in die Gewinnzone. Die Aktien legten um 0,87 Prozent auf 42,83 Euro zu. Außergewöhnlich hohe Umsätze gab es bei Böhler-Uddeholm zu verzeichnen, die um 0,75 Prozent auf 54,56 Euro. Vor einem Jahr waren die Aktien zu Handelsschluss am Tag des großen Verfalls um 30 Prozent geklettert.

Vienna Insurance Group kletterten als Tagessieger um 5,72 Prozent auf 51,90 Euro. Ebenfalls sehr gefragt waren bwin , die nach Zahlen um 4,97 Prozent auf 19,0 Euro zulegten. Die Zahlen wurden von Marktteilnehmern und den Analysten von Sal.Oppenheim als "positiv" bezeichnet. Telekom Austria brachen 4,60 Prozent auf 13,27 Euro ein. Ein Händler sieht eine intakte Abwärtstendenz. Auch ein freundliches europäisches Sektorumfeld konnte nicht zu Aufschlägen führen. OMV zeigten sich im Reigen der international schwachen Ölwerte um 2,54 Prozent tiefer bei 40,71 Euro. Der Ölpreis ist deutlich gesunken.

Die ATX -Zusammensetzung ändert sich ab dem nächsten Handelstag, dem kommenden Dienstag. Austrian Airlines Group (AUA) , die aus dem Leitindex fallen, gaben um 1,56 Prozent auf 5,0 Euro nach. Da konnte auch der ob des gesunkenen Ölpreises starke Flugliniensektor nicht helfen. Palfinger , die in den ATX aufrücken, verbesserten sich leicht um 0,15 Prozent auf 19,73 Euro.

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