Aktien
Anleger in Wien warten ab

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit einem Minus beendet. Der ATX fiel 19,22 Punkte oder 0,62 Prozent auf 3 104,61 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit einem Minus beendet. Der ATX fiel 19,22 Punkte oder 0,62 Prozent auf 3 104,61 Einheiten.

Aktienhändler berichteten von einem ruhigen Geschäft. Nach den jüngsten Kurskapriolen vor dem Hintergrund der Finanzkrise sei nun etwas Ruhe eingekehrt. Viele Investoren dürften vor Neuengagements erst Details zum Rettungspaket der US-Regierung für den amerikanischen Finanzsektor abwarten, hieß es am Markt. Auch die Umsätze seien in den vergangenen Tagen merklich zurück gekommen.

Belastet wurde der ATX am Donnerstag vor allem von den Abgaben in Erste Group und OMV . Erste Group verloren 3,31 Prozent auf 40,01 Euro (1 213 809 gehandelte Stück). OMV büßten 3,20 Prozent auf 34,17 Euro ein.

Unter den weiteren ATX-Schwergewichten fielen Voestalpine 1,37 Prozent auf 23,67 Euro. Telekom Austria stiegen hingegen um 1,15 Prozent auf 13,15 Euro. Raiffeisen International legten 2,33 Prozent auf 63,30 Euro zu. Gut gesucht waren auch Wienerberger und gewannen 4,71 Prozent auf 20,00 Euro.

Strabag fielen nach einer Kurszielsenkung durch die Deutsche Bank um 3,18 Prozent auf 34,37 Euro. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für die Aktie von 44 auf 38,40 Euro revidiert, ihre Empfehlung "hold" aber bestätigt.

Ganz oben auf der Kursliste fanden sich am Donnerstag nach mehreren Analystenkommentaren einige Immobilienwerte und konnten sich damit von ihren jüngsten Kurseinbrüchen erholen. Tagesgewinner im prime market waren Warimpex mit einem Plus von 8,47 Prozent auf 3,97 Euro.

Immoeast stiegen trotz mehrerer Analystenrückstufungen um 7,45 Prozent auf 2,02 Euro . Die Unicredit hat ihr Kursziel für die Aktie von 7,50 auf 3,40 Euro gesenkt, ihre Empfehlung "buy" aber bestätigt. Die UBS hat ihre Empfehlung von "buy" auf "neutral" und ihr Kursziel von 8,6 auf 2,2 Euro zurück genommen. Auch die Erste Group hat ihre Empfehlung für die Immoeast-Aktie von "buy" auf "accumulate" gesenkt.

CA Immo Anlagen legten 6,30 Prozent auf 8,78 Euro zu (201 053 Stück). Die Analysten der Erste Group haben die Aktie in einer Ersteinschätzung mit "hold" bewertet, das Kursziel wird bei 13 Euro gesehen.

Immofinanz verloren hingegen nach der Meldung eines Ergebniseinbruchs im abgelaufenen Quartal 2,97 Prozent auf 2,94 Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) der Immofinanz war im abgelaufenen Quartal von 171,3 Mill. auf minus 119,4 Mill. Euro eingebrochen.

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