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ATX startet Schlussspurt

Die Wiener Börse hat am Mittwoch nach einer kräftigen Aufholjagd im Späthandel mit massiven Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 77,69 Punkte oder 5,45 Prozent auf 1 502,98 Einheiten. Auch an anderen Börsen in Europa ging es im Späthandel kräftig nach oben.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Mittwoch nach einer kräftigen Aufholjagd im Späthandel mit massiven Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 77,69 Punkte oder 5,45 Prozent auf 1 502,98 Einheiten. Auch an anderen Börsen in Europa ging es im Späthandel kräftig nach oben. Die Märkte konnten sich damit etwas erholen, nachdem sie zuletzt auf neue Mehrjahrestiefs gefallen waren. Als Hintergrund für die Kursgewinne nannten Marktteilnehmer Hoffnungen auf eine Ausweitung des Konjunkturprogramms der chinesischen Regierung.

Gut gesucht waren in Wien vor allem die großen ATX-Schwergewichte. So stiegen Wienerberger um 9,40 Prozent auf 6,40 Euro. OMV legten 9,31 Prozent auf 20,79 Euro zu. Erste Group gewannen 9,19 Prozent auf 8,08 Euro. Voestalpine gewannen in einem international sehr festen Umfeld 8,87 Prozent auf 12,89 Euro.

Größter Kursgewinner im Prime Market waren Vienna Insurance mit einem Plus von 11,15 Prozent auf 19,84 Euro. Sehr fest zeigten sich unter den Finanzwerten auch Raiffeisen International mit einem Plus von 5,87 Prozent auf 15,70 Euro.

Unter die Räder kamen am Mittwoch Polytec und fielen um 12,06 Prozent auf 1,24 Euro. Immofinanz fielen um 5,19 Prozent auf 0,73 Euro. Flughafen Wien verloren 4,69 Prozent auf 19,30 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktie von 21 auf 17,50 Euro gesenkt. Die Empfehlung "Sell/Neutral" wurde bestätigt.

Die Post-Aktie konnte sich von ihren zeitweise deutlichen Verlusten im Späthandel erholen und schloss nur mit einem kleinen Minus von 0,60 Prozent bei 24,97 Euro. Die Aktie hatte im Verlauf mehr als fünf Prozent nachgegeben, nachdem die Post überraschend den Abgang von Konzernchef Anton Wais aus gesundheitlichen Gründen vermeldet hat.

Analysten sehen den Abgang von Wais neutral. Wais habe als Stratege eine wichtige Rolle gespielt, aber "die Restrukturierungsmaßnahmen und operativen Ziele werden trotzdem durchgezogen", erwartet der Unicredit-Analyst Harald Weghofer. Bis zur Bestellung eines fixen Nachfolgers könnte allerdings eine gewisse Unsicherheit den Kurs bremsen, so ein anderer Analyst.

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