Aktien
Börse in Wien schließt im grünen Bereich

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei moderatem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX legte um 10,88 Punkte oder 0,41 Prozent auf 2 681,19 Einheiten zu.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei moderatem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX legte um 10,88 Punkte oder 0,41 Prozent auf 2 681,19 Einheiten zu. Marktteilnehmer verwiesen auf die schwache Eröffnung an der Wall Street, wo die Indizes trotz mehrere überraschend positiver Unternehmensergebnisse in der Verlustzone tendierten.

Unter den Indexschwergewichten konnten Voestalpine in einem starken europäischen Stahlsektor um 2,25 Prozent auf 25,50 Euro vorrücken. Bankenwerte standen leicht unter Verkaufsdruck. Erste Group Bank verloren 0,10 Prozent auf 29,86 Euro und Raiffeisen verbilligten sich um 1,53 Prozent auf 45,20 Euro.

Mit einem Knalleffekt leitete der Vorstand der Austrian Airlines (AUA) am Freitag das letzte Kapitel für die Minderheitsaktionäre im Unternehmen ein. Beim Ausschluss der Minderheitsaktionäre, dem sogenannten Squeeze-out, will die AUA den verbliebenen Anteilsinhabern lediglich 0,50 Euro je Aktie auszahlen. Dies sorgte bei den Aktionären für Aufregung, sie wollen gerichtlich dagegen ankämpfen. AUA-Papiere stürzten um 34,18 Prozent auf 2,85 Euro ab.

Der niederösterreichische Energieversorger EVN plant für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 ein unveränderte Dividende wie im Vorjahr. Man müsse auch in schlechten Zeiten bereit sein, gleich viel an die Aktionäre auszuschütten, ließ Generaldirektor Burkhard Hofer wissen. Das Unternehmen hatte im Vorjahr 0,37 Euro je Aktie ausgezahlt. EVN-Papiere sanken um 0,89 Prozent auf 13,36 Euro.

Der auf Hotels spezialisierte Immobilienentwickler Warimpex beschloss wie angekündigt eine Kapitalerhöhung. Demnach soll das Grundkapital um bis zu 3,6 Mill. Euro aufgestockt werden. Die Anteilsscheine schlossen um 5,12 Prozent schwächer bei 2,41 Euro.

Nach einem positiven Analystenkommentar waren Andritz stark gesucht und kletterten um 2,72 Prozent auf 37,34 Euro. Die Wertpapierspezialisten der Deutschen Bank hatten das Kursziel für die Aktien des steirischen Anlagenbauers von 30 auf 37 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Hold" behielten sie bei.

Die größten Kursgewinne im Prime Market verbuchten einige Immobilienwerte. CA Immo Anlagen legten um 4,49 Prozent auf 10,93 Euro zu, und Sparkassen Immo gewannen 4,11 Prozent auf 5,83 Euro. Immofinanz büßten hingegen 2,44 Prozent auf 4,30 Euro ein. Das Unternehmen hat Bürogebäude in Duisburg verkauft.

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