Aktien: Börse in Zürich tritt auf der Stelle

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Börse in Zürich tritt auf der Stelle

ZÜRich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit leichten Gewinnen abgeschlossen. Der SMI gewann 0,07 Prozent auf 5 382,44 Zähler. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI gab um 0,29 Prozent auf 762,18 Punkte nach.

ZÜRich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit leichten Gewinnen abgeschlossen. Der SMI gewann 0,07 Prozent auf 5 382,44 Zähler. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI gab um 0,29 Prozent auf 762,18 Punkte nach. Der SPI stieg um 0,04 Prozent auf 4 446,27 Punkte. Der Handel zeigte sich am Berichtstag über weite Strecken freundlich. Am Schluss fehlten aber die Anschlusskäufe. Zudem fraß die gestiegene Angst vor Verlusten im Finanzsektor beinahe die Gewinne wieder auf. Daran konnten auch die wie erwartet ausgefallene Zinssenkung der EZB und im allgemeinen positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten nichts ändern.

Zu den größten Verlierern zählten im SMI die Aktien von Clariant (-5,3 Prozent auf 6,24 Franken) und Baloise (-5,1 Prozent auf 74,60 Franken). Auch andere Versicherer wie ZFS (-2,6 Prozent auf 222,20 Franken), Swiss Life (-1,4 Prozent auf 69,45 Franken) oder Swiss Re (-0,9 Prozent auf 46,54 Franken) mussten klare Abschläge hinnehmen.

Die Banken zeigten sich hingegen über weite Strecken fester. Gestützt wurden die Titel unter anderem von dem besser als erwartet ausgefallenen Ergebnis von Jpmorgan. Credit Suisse (+2,8 Prozent auf 26,42 Franken) schlossen dabei am besten ab. Händler meinten die Grossbanken seien seit Jahresanfang stark zurückgenommen worden und böten nun Aufholpotenzial. UBS (-0,9 Prozent auf 13,50 Franken) notierten aber am Ende des Tages trotzdem im Minus.

Deutliche Verluste verzeichneten Nobel Biocare (-2,7 Prozent auf 20,14 Franken). Abgaben verzeichneten im Vorfeld der Umsatzpublikation auch Richemont (-2,8 Prozent auf 17,44 Franken). Investoren befürchteten ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft, sagte ein Händler. Unterstützt wurden diese Sorgen noch durch die am Vortag veröffentlichte Umsatz- und Gewinnwarnung von Mitbewerber Tiffany. Swatch (+0,5 Prozent auf 129,70 Franken) zeigten sich unbeeindruckt.

Als SMI-Stütze profilierten sich Nestle (+1,3 Prozent auf 39,82 Franken). Im breiten Markt wurden Sulzer (-10,7 Prozent) nach der Publikation der Umsatzzahlen abgestraft.

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