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Börse Wien baut Verluste im Späthandel aus

Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 41,08 Punkte oder 1,59 Prozent auf 2 548,31 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 41,08 Punkte oder 1,59 Prozent auf 2 548,31 Einheiten.

Im Späthandel weiteten sich in Wien wie an den europäischen Leitbörsen die Kursverluste schwunghaft aus. Tiefere Kurse an der Wall Street drückten auf die Märkte in Europa, hieß es. Die Meldungslage von Unternehmensseite wurde in Wien erneut als dünn bezeichnet.

"Eine positive Überraschung lieferte Immoeast mit seinen Erstquartalszahlen", bemerkte ein Marktteilnehmer. Die Immoeast-Titel legten über weite Strecken des Handelstages zu, schlossen jedoch unverändert zum Vortag bei 3,98 Euro. Das Immobilienunternehmen erreichte nach dem Kauf der Immoaustria und einer Umstrukturierung positive operative Kennzahlen im ersten Geschäftsquartal.

Eine deutlich unterschiedliche Entwicklung zeigten die österreichischen Banken. Während sich die Titel der Erste Group Bank mit einem Abschlag von 3,15 Prozent auf 28,90 Euro schwach präsentierten, legten Raiffeisen International um 1,11 Prozent auf 39,34 Euro zu.

Stark unter Druck standen europaweit Werte aus dem Öl- und Gasbereich, nachdem der Rohölpreis weiter gesunken war. Die OMV-Papiere gaben um 1,59 Prozent auf 26,57 Euro nach. Die Titel des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann sackten um 4,66 Prozent auf 30,46 Euro ab und markierten damit den letzten Platz im Prime Market.

Zu Voestalpine meldeten sich Analysten und die Aktie fiel nach Gewinnen im Frühhandel um 0,97 Prozent auf 23,41 Euro. Die UBS hatte ihr Kursziel für die Aktien des Stahlkonzerns von 20,0 auf 24,0 Euro angehoben und ihr Anlagevotum "Neutral" bestätigt.

Ungeachtet einer positiven Analystenstimme sanken auch Telekom Austria um 1,65 Prozent auf 11,95 Euro. Die Experten von ING hatten die Bewertung der Telekom-Titel mit "Buy" aufgenommen und ein Kursziel von 13,50 Euro errechnet.

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