Aktien
Börse Wien: Gewinnmitnahmen zum Wochenende

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 36,15 Punkte oder 1,70 Prozent auf 2088,69 Einheiten. Marktteilnehmer beschrieben den Handel zum Wochenschluss als ruhig.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 36,15 Punkte oder 1,70 Prozent auf 2088,69 Einheiten. Marktteilnehmer beschrieben den Handel zum Wochenschluss als ruhig. Nachdem der heimische Leitindex vier Tage lang deutlich im Plus geschlossen hatte, sei es in der heutigen Sitzung zu Gewinnmitnahmen gekommen. Klaren Gewinnen bei den Aktien der AUA sind Verluste bei den Schwergewichten aus dem ATX-Five gegenüber gestanden.

An der Spitze der Kurstafel gewannen die Anteilsscheine der Austrian Airlines Group (AUA) 4,05 Prozent auf 5,19 Euro. Die Lufthansa hat der EU-Kommission am Donnerstagabend neue Zugeständnisse für die Übernahme der AUA angeboten. "Es ist zu früh zu sagen, ob das Angebot von Lufthansa ausreicht oder nicht. Wir prüfen es sorgfältig. Die Zeit wird es zeigen", so ein Sprecher der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.

Auf der Gegenseite erlitten die heimischen Indexschwergewichte deutliche Abschläge. Mit einem Minus von 4,65 Prozent auf 25,65 Euro zählten die OMV-Werte zu den größten Verlierern an der Börse Wien. Zu Begründung verwiesen Marktteilnehmer auf die gesunkenen Raffineriemargen im zweiten Quartal.

Die Stahlwerte der Voestalpine ermäßigten sich um 3,10 Prozent auf 18,14 Euro trotz eines positiven Analystenkommentars. Die Analysten der Unicredit haben in ihr Zwölf-Monats-Kursziel von 14,20 auf 18,60 Euro angehoben. Begründet wird dieser Schritt mit einem etwas besseren Sentiment für den Stahlsektor. Das Anlagevotum "hold" wurde bestätigt.

Die Aktien der Telekom Austria konnten ebenfalls von einer positiven Analysteneinschätzung nicht profitierten und verbuchten ein Minus von 1,00 Prozent auf 10,85 Euro. Im Rahmen einer Sektorstudie für den europäischen Telekom-Sektor hat die Credit Suisse ihre Bewertung von "Underperform" auf "Overweight" erhöht.

Nach den jüngsten Kursgewinnen zählten die Bankenwerte ebenfalls zu den größten Verlierern. Erste Group Bank sanken um 2,20 Prozent auf 20,05 Euro und Raiffeisen International um 3,50 Prozent auf 27,81 Euro.

Gegen den schwachen Trend am Gesamtmarkt konnten sich Zumtobel AG und Strabag erfolgreich stemmen. Zumtobel stiegen um 4,83 Prozent auf 7,60 Euro und Strabag um 1,93 Prozent auf 15,35 Euro.

Andritz rutschten nach einer festeren Tendenz im Frühgeschäft im Tagesverlauf klar in die Verlustzone. Im Frühhandel waren die Titel zwischenzeitlich bis auf 32,10 Euro geklettert. Schlussendlich gingen die Werte mit einem Minus von 2,88 Prozent bei 30,01 Euro aus dem Handel. In der Früh war bekanntgeworden, dass Goldman Sachs die Aktien von "Neutral" auf "Buy" hinaufgestuft hat. Das Kursziel wurde von 37,00 auf 38,30 Euro angehoben.

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