Aktien
Börse Wien schließt mit deutlich im Minus

Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 42,77 Punkte oder 1,58 Prozent auf 2 670,31 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 42,77 Punkte oder 1,58 Prozent auf 2 670,31 Einheiten. In einem negativen europäischen Umfeld bewegte sich der Leitindex den ganzen Handelstag in der Verlustzone. Neben den internationalen Vorgaben gab es in Wien aufgrund einer dünnen Meldungslage kaum Impulse.

Deutlich unter Verkaufsdruck standen nach den jüngsten Kurszuwächsen Immofinanz (minus 7,72 Prozent auf 2,87 Euro) und Immoeast (minus 4,26 Prozent auf 4,50 Euro). Hier belaste wohl die geplante Kapitalerhöhung, hieß es. Die Fusion der Immofinanz mit ihrer Tochter Immoeast ist für das erste Halbjahr 2010 geplant. Noch davor solle es bei der Immofinanz eine Kapitalerhöhung geben, sagte Konzernchef Eduard Zehetner.

Europaweit standen Stahlwerte auf den Verkaufslisten der Investoren. Voestalpine verloren 2,92 Prozent auf 24,94 Euro. Laut Voestalpine-Chef Eder hat sich der Auftragseingang des Stahlkochers stabilisiert. Gleichzeitig schloss Eder einen Dämpfer für die Wirtschaft im nächsten Jahr nicht aus.

Die Aktie von AT & S (Austria Technologie & Systemtechnik) rutschte um 5,47 Prozent auf 6,05 Euro ab. Die Experten der Erste Group Bank hatten ihr Anlagevotum für den Leiterplattenhersteller von "Accumulate" auf "Sell" gesenkt.

Europaweit lagen auch Bau- und Finanztitel tief im Minus. Vienna Insurance gaben um 3,15 Prozent auf 41,19 Euro nach. Die Wienerberger-Aktie verbuchte ein Minus von 2,20 Prozent auf 14,70 Euro. Erste Group Bank sanken um 2,32 Prozent auf 29,89 Euro.

OMV verloren 1,69 Prozent auf 29,10 Euro. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) hatten ihr Anlagevotum für das Öl- und Gasunternehmen von "Buy" auf "Hold" zurückgenommen.

Ungeachtet einer positiven Analysteneinschätzung gaben Andritz um 1,60 Prozent auf 36,35 Euro nach. JP Morgan hatte das Kursziel für die Aktie des Anlagenbauers von 35 auf 43 Euro erhöht und das Anlagevotum "Overweight" bekräftigt.

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