Aktien
Börse Wien schließt mit starken Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei geringem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,71 Prozent auf 1 666,04 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei geringem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,71 Prozent auf 1 666,04 Einheiten. Im Späthandel beschleunigte der ATX seine Talfahrt nach einer schwachen US-Börseneröffnung und schlechten US-Konjunkturdaten noch einmal. Einem Händler zufolge standen besonders die konjunktursensiblen Sektoren wie die Baubranche unter Druck. Die Abschläge kamen jedoch bei geringem Volumen zustande. Neben einer Fülle an Unternehmensnachrichten wurden auch mehrere Analystenkommentare veröffentlicht.

An Unternehmenszahlen wurden die Geschäftsergebnisse 2008 von Wienerberger und von Constantia Packaging veröffentlicht. Wienerberger hat mit den Ergebnissen Händlern zufolge den Markt enttäuscht. Die Aktien fielen um 7,03 Prozent auf 9,39 Euro und damit ans untere Ende des Kurszettels. Die Titel von Constantia Packaging konnten hingegen um 0,42 Prozent auf 21,39 Euro zulegen.

Der Flughafen Wien berichtete die aktuellen Passagierzahlen für den Monat Jänner. Der Flughafen verbuchte einen Passagierrückgang um 12,1 Prozent. Flughafen-Anteile gaben um 6,0 Prozent auf 28,20 Euro nach. Die vorgelegten Passagierzahlen seien "keine Überraschung" gewesen, so die Analysten von Sal. Oppenheim. Sie belassen ihr Anlagevotum für die Flughafen Wien-Anteilsscheine unverändert bei "Buy". Der Fair Value wird weiterhin bei 39,00 Euro gesehen.

Unter den Schwergewichten konnten nur die Aktien der Telekom Austria dem Negativtrend trotzen. Sie zogen um 2,39 Prozent auf 11,26 Euro an. Die Telekom-Papiere hätten sich in letzter Zeit öfter "konträr zum Index" gezeigt, hieß es von Händlerseite. Post-Anteile gelten ebenfalls als antizyklischer "sicherer Hafen", begründete der Händler das Plus bei der Post von 2,59 Prozent auf 26,14 Euro.

Den deutlichen Kursverfall bei der OMV um 5,64 Prozent auf 21,25 Euro erklärte der Händler damit, dass sich die Anteile in den vergangenen Tagen ganz gut gehalten hätten, als europaweit der gesunkene Ölpreis die Ölaktien nach unten gezogen hatte. "Die OMV holt Abschläge nach", so der Händler. Das Volumen am Markt sei jedoch "ganz schwach".

Voestalpine schlossen in einem sehr schwachen Rohstoffsektor, der im Euro-Stoxx-600 um 2,92 Prozent nachgab, um 6,40 Prozent tiefer bei 16,37 Euro. Für die Aktien der Strabag ging es ebenfalls sehr stark nach unten. Die Titel gaben um 6,23 Prozent auf 12,19 Euro nach.

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