Aktien
Breite Verluste in Zürich

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag den Handel mit breiten Verlusten beendet. Bei Börsenschluss verlor der SMI 0,79 Prozent auf 5 023,90 Punkte. Der SLI gab um 0,94 Prozent auf 754,05 Punkte nach und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,6 Prozent auf 4 279,26 Punkte.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag den Handel mit breiten Verlusten beendet. Bei Börsenschluss verlor der SMI 0,79 Prozent auf 5 023,90 Punkte. Der SLI gab um 0,94 Prozent auf 754,05 Punkte nach und der breite Gesamtmarkt (SPI ) um 0,6 Prozent auf 4 279,26 Punkte. Nach einer kaum veränderten Eröffnung pendelten die Indizes im Verlauf größtenteils um den Schlussstand des Vortages, schwächten sich dann aber im Einklang mit den US-Börsen am Nachmittag ab. In den USA hatten schlechte Daten vom Häusermarkt die Indizes nach gut behauptetem Handelsstart ins Minus gedrückt.

Im Fokus der Anleger stand nach Aussagen von Händlern vor allem das unerwartet gute Quartalsergebnis der Credit Suisse (CS) . Deren Aktien kletterten um 8,8 Prozent auf 43,20 Franken und standen damit an der Spitze des SMI. Die CS verbuchte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Konzerngewinn von zwei Mrd. Franken, nach einem Vorjahresverlust von 2,15 Mrd. Franken. Am Markt wurde von einem beeindruckenden Ergebnis gesprochen.

Mit der roten Laterne verliessen ABB (-6,7 Prozent auf 16,80 Franken) das Handelsparkett. Die am Morgen vorgelegten Daten zum ersten Quartal haben die Erwartungen mehrheitlich verfehlt. Logitech (-6,5 Prozent auf 12,74 Franken) leisteten ABB am Tabellenende Gesellschaft. Aufgrund eines überraschenden Verlusts im zurückliegenden vierten Quartal blieb das Ergebnis weit hinter den Konsensschätzungen zurück.

Auch die meisten Finanzwerte schlossen am untersten Tabellenende, so UBS (-4,1 Prozent auf 13,81 Franken), Swiss Life (-4,1 Prozent auf 88,30 Franken) oder ZFS (-3,4 Prozent auf 184,50 Franken). Hervorgehoben wurde dabei insbesondere, dass die Bank ihre Risikoexponierung weiter reduziert hat.

Swatch Group (-3,1 Prozent auf 161,60 Franken) und Richemont (-2,5 Prozent auf 20,70 Franken) standen nach schwachen Uhrenexportdaten sowie einem enttäuschenden Resultat von Lvmh unter starkem Abgabedruck. Deutlich verkauft wurden auch die schwergewichtigen Nestle (-1,7 Prozent auf 36,96 Franken) und Roche (-1,8 Prozent auf 134,90 Franken). Dagegen stützten Novartis (+1,2 Prozent auf 42,10 Franken) den Gesamtmarkt mit deutlichen Aufschlägen. Der Pharmakonzern habe die Ergebniserwartungen übertroffen.

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