Aktien Europa
Europäische Börsen starten uneinheitlich

Die europäischen Börsen starten verhalten in den Handel. Die Börsianer warten auf Daten aus den Vereinigten Staaten. Im Fokus bleibt der Stresstest für US-Banken und neue Zahlen zum Arbeitsmarkt. Eine französische Bank legt aber überaschend deutlich zu.

PARIS/LONDON HB. Das Warten auf den Stresstest für US-Banken sorgt für moderate Börsendaten aus Europa: Die europäischen Aktienmärkte sind heute uneinheitlich in den Handel gestartet. Der Leitindex Eurostoxx 50 stieg in den ersten Handelsminuten um 0,11 Prozent auf 2 410 Zähler. In Paris gewann der CAC-40-Index 0,23 Prozent auf 3 232 Punkte. Der Londoner FTSE 100 sank indes um 0,07 Prozent auf 4 333 Punkte.

An der Spitze des Eurostoxx 50 standen die Titel der französischen Bank BNP Paribas mit plus 7,59 Prozent auf 45,42 Euro. Die größte französische Bank verdiente im ersten Quartal deutlich mehr als von Experten erwartet. GDF Suez fielen mit minus 5,02 Prozent auf 26,50 ans Index Ende.

Die Vorgaben aus Übersee sind etwas schwächer: Nach den deutlichen Kursgewinnen zum Wochenstart legte der Dow-Jones-Index am Dienstag eine Verschnaufpause ein und schloss mit leichten Verlusten. Der Future auf den US-Leitindex gab seit dem Eurostoxx 50-Schluss um 0,56 Prozent nach. In Japan blieben die Börsen erneut geschlossen.

Daher dürfte die neuerliche Flut von Zahlen die weitere Richtung vorgeben. Ein Händler verwies zudem auf die am Nachmittag anstehenden ADP-Daten, die als Indikator für den Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag gelten. Diese würden daher genau unter die Lupe genommen.

Die größte französische Bank BNP Paribas verdiente im ersten Quartal deutlich mehr als von Experten erwartet. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal wegen einer deutlich erhöhten Risikovorsorge zwar um 21 Prozent, Experten hatten allerdings mit einem deutlicheren Rückgang gerechnet.

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