Aktien Europa
Europas Börsen deutlich im Plus

Auch heute legen die wichtigsten europäischen Börsen wieder zu - den sechsten Tag in Folge. Die mögliche Rettung des US-Mittelstandsfinanzierers CIT beflügelte heute den Handel. Wer am meisten von der Rally zum Wochenstart profitiert.

Die Rally der letzten Tage geht weiter. Die Börsen in Europa haben den sechsten Handelstag in Folge Gewinne verbucht. Insbesondere die einstweilige Rettung des US-Finanzierers CIT < CIT.NYS> CIT.NYS> sowie die freundliche Stimmung an den US-Börsen hätten Auftrieb gegeben, sagten Händler. Der Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1,28 Prozent auf 2 500 Punkte. Der CAC-40-Index stieg um 1,63 Prozent auf 3 270 Zähler und der FTSE 100 legte um 1,25 Prozent auf 4 443 Punkte zu.

Die Aktien der Versicherer proftitierten von einer Sektorhochstufung von "Neutral" auf "Overweight" durch Morgan Stanley. In London stieg daraufhin der Titel von Legal & General als zweitstärkster Wert an die Spitze des "Footsie" und gewann 7,57 Prozent auf 61,38 Britische Pence.

Prudential rückten um 5,54 Prozent auf 410,37 Pence vor und Old Mutual stiegen um 3,25 Prozent auf 88,90 Pence. Die Titel von Friends Provident legten um 2,42 Prozent auf 73,23 Pence zu. Hier spielte zudem eine Rolle, dass Konkurrent Resolution sein Mitte vergangener Woche von Friends Provident abgelehntes Übernahmeangebot durch eine Barkomponente aufgebessert hat.

Finanzwerte im Aufwind

Die Anteilsscheine der Lloyds Banking Group gewannen 6,68 Prozent auf 71,74 Pence. Einem Bericht der "Sunday Times" zufolge könnte die britische Bank im ersten Halbjahr in die Gewinnzone zurückkehren. Zudem könnte der Finanzkonzern der "Times" zufolge nach dem Willen der Opposition zerschlagen werden. Für die Aktien der Banco Santander ging es im EuroSTOXX 50 um 2,12 Prozent auf 9,155 Euro hoch. Laut dem Anlegermagazin "Barron's" dürfte die spanische Bank ihren Aktionären dank der steigenden Zahl der US-Filialen kräftige Renditen bescheren und auch für amerikanische Anleger bekannter werden.

In Stockholm fielen die Aktien der Bank SEB um 4,40 Prozent auf 36,90 Schwedische Kronen. Im zweiten Quartal erwirtschaftete die SEB einen deutlich geringeren Gewinn als erwartet und enttäuschte damit den Markt. Ursache war insbesondere der Abschwung im Baltikum. Analysten zeigten sich dennoch relativ zufrieden mit den Ergebnissen und machten insbesondere Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Anstieg der vergangenen Woche für das Minus verantwortlich.

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