Aktien Europa
Europas Börsen im Plus

Auch heute schließen die wichtigsten Europäischen Börsen im Plus. Zwar ist der Anstieg nicht mehr so hoch wie in den letzten Tagen, aber immerhin. Einige Werte legen wieder beachtlich zu.

Der Kursanstieg an den europäischen Aktienmärkten isetzt sich auch heute fort. Die wichtigsten Indizes legten nunmehr den achten Handelstag in Folge zu. Stützend wirkten Händlern zufolge die weiterhin stabilen US-Börsen, die zum europäischen Handelsschluss kaum verändert bis freundlich tendierten. Der allmähliche Start der Berichtssaison in Europa bewegte vor allem Einzelwerte.

Der EuroStoxx 50 gewann 0,35 Prozent auf 2 528 Zähler und verbuchte damit seit dem 10. Juli ein Plus von knapp elf Prozent. Der FTSE 100 stieg um 0,28 Prozent auf 4 493 Punkte. Der CAC-40-Index legte um moderate 0,07 Prozent auf 3 305,07 Zähler zu. Während der Chemiesektor das größte Plus verbuchte, waren Aktien aus dem Versicherungssektor am wenigsten gefragt.

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hatte im zweiten Quartal wegen der Konkurrenz durch billigere Generika in den USA zwar weniger umgesetzt als im Vorjahr, bei Umsatz und Gewinn aber dennoch die Erwartungen des Marktes übertroffen. Konzernchef Andrew Witty sagte am Mittwoch, er rechne damit, dass sich die Erholung im zweiten Halbjahr fortsetze und der Einfluss billigerer Nachahmermedikamente auf den Umsatz durch neue Produkte und Erfolge im Impfstoffgeschäft reduziert werde. Die Aktie gab dennoch um 0,56 Prozent auf 1 159 Britische Pence nach.

BHP Billiton büßten 1,80 Prozent auf 1 501 Pence ein. Der Bergbaukonzern hatte im abgelaufenen Quartal rund zehn Prozent weniger Eisenerz als im Vorjahr produziert und damit - wie bereits befürchtet - seine Jahresziele verfehlt. Hauptgründe für den Rückgang waren Sicherheitsmaßnahmen nach Zwischenfällen in den Minen in West-Australien. Rio Tinto hatte in der vergangenen Woche noch eine Rekordproduktion mit einem Plus von acht Prozent für die Monate April bis Juni bekannt gegeben. Die Rio-Tinto-Titel stiegen um 1,4 Prozent.

Die Fiat-Aktien litten nach der Vorlage von Zahlen und der Bestätigung der Jahresprognosen unter Gewinnmitnahmen und büßten 1,70 Prozent auf 7,80 Euro ein. Der italienische Autokonzern hatte sich in der Wirtschaftskrise besser geschlagen als erwartet. Zwar waren im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, dennoch überraschte das Unternehmen die meisten Analysten, die mit schlechteren Zahlen gerechnet hatten.

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