Aktien Europa
Hochstimmung an Europas Börsen

Die wichtigsten Märkte des Kontinents liegen deutlich im Plus. Vor allem Werte von Einzelhändlern und Banken sind gefragt. Positive Nachrichten von Unternehmen und Hoffnungen auf eine bessere Konjunktur machen unter den Anlegern die Runde. Die Gewinner und Verlierer im Überblick.

HB PARIS/LONDON. Europas Börsen liegen deutlich im Plus. Vor allem Kursgewinne bei Einzelhändlern und Banken haben für ordentliche Kursgewinne gesorgt. Der EuroStoxx 50 gewann 1,41 Prozent auf 2 435 Punkte hinzu. Der Pariser CAC-40-Index stieg um 1,61 Prozent auf 3 191 Zähler. Der Londoner FTSE 100 tendierte bei 4 307 Zählern mit 1,38 Prozent im Plus.

Mit Carrefour und Marks & Spencer sorgten gleich zwei Einzelhändler für eine positive Stimmung unter den Anlegern. Der französische Carrefour-Konzern kündigte an, bis 2012 Einsparungen von bis zu 4,5 Milliarden Euro erzielen zu wollen. Die Papiere kletterten an die Spitze des europäischen Leitindex und verteuerten sich um 3,94 Prozent auf 31,62 Euro. Beim britischen Marks & Spencer fielen derweil die Umsätze im ersten Quartal weniger stark als befürchtet und sorgten damit für ein Kursplus von 3,84 Prozent auf 318,25 Pence.

ING Groep , die UniCredit und BNP Paribas gehörten mit Kursaufschlägen von 2,47 bis 1,48 Prozent ebenfalls zu den besten Werten.

Die Papiere des Stahlkonzerns ArcelorMittal kletterten um 2,50 Prozent auf 23,97 Euro. Ein Händler verwies auf den deutschen Konkurrenten ThyssenKrupp , der erstmals seit Herbst 2008 seine Stahlpreise wieder angehoben hat. "Preiserhöhungen sind am Markt wieder durchsetzbar", sagte Unternehmenschef Ekkehard Schulz laut mehreren Zeitungsberichten vom Mittwoch. Das helfe dem kompletten Sektor, sagte der Börsianer.

Dank steigender Rohstoffpreise gehörten Rohstoffaktien insgesamt zu den gefragtesten Titeln am Markt. Rio Tinto legten um knapp 2,5 Prozent zu, Anglo American folgten dicht auf dem Fuße. Eni und BP profitierten mit Kursgewinnen von knapp zwei Prozent vom festeren Ölpreis.

Die Aktien der France Telecom führten mit plus 1,64 Prozent auf 16,42 Euro die Gewinnerliste der europäischen Telekombranche an. Die Credit Suisse hatte zuvor den europäischen Telekomsektor auf "Overweight" hochgestuft und France Telecom selbst von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft bei einem weiter gültigen Kursziel von 19,00 Euro. Viele der Risiken, über die sie zuvor beunruhigt waren, schienen nun verstanden worden zu sein, schrieben die Analysten in ihrer Studie.

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