Aktien Europa
Technologiewerte legen europaweit zu

Die wichtigsten Märkte in Europa warten gebannt auf neue Impulse aus den Vereinigten Staaten. Unsicherheit vor der US-Quartalsberichtsaison sorgen für zurückhaltende Käufe. Gegen den Trend legt der niederländische Elektronikkonzern Phillips zu.

HB PARIS/LONDON. Warten auf neue US-Daten: Im Bann der US-Börsen haben sich die wichtigsten Aktienindizes in Europa am Montagvormittag kaum verändert. Matt Buckland, Aktienhändler bei CMC Markets, sagte: „Die Erholung der US-Börsen im späten Geschäft am Freitag konnte die Indizes nicht mehr ins Plus hieven und die asiatischen Märkte starteten am Morgen schwach in die Woche - das belastete die Indizes zum Start.“ Im frühen Verlauf glichen die Indizes dann aber im Einklang mit einer Erholung der US-Indexfutures ihr Minus aus. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand zuletzt um 0,17 Prozent über seinem Niveau zum Handelsschluss der europäischen Börsen am Freitag.

Am Vormittag kletterte der EuroSToxx 50 mit 0,14 Prozent ins Plus auf 2 284 Zähler. Zum Start hatte der europäische Leitindex noch ein Tief bei 2 258 Punkten markiert. In Paris stieg unterdessen der CAC-40-Index um 0,19 Prozent auf 2 988 Zähler. In London gewann der FTSE 100 mit Versicherern an der Spitze 0,27 Prozent auf 4 138 Punkte.

Technologiewerte zählten Börsianern zufolge wegen „guter Zahlen von Philips“ zu den Zupferden des Gesamtmarktes und sie sorgten für eine Verbesserung der Stimmung. Philips standen mit plus 4,90 Prozent auf 13,585 Euro an der EuroStoxx-Spitze. Die Wirtschaftsflaute machte dem niederländischen Elektronikkonzern Philips zwar weiter zu schaffen und die Umsätze brachen im zweiten Quartal um rund ein Fünftel ein. Unternehmenschef Gerard Kleisterlee rechnet damit, dass sich sein Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte operativ besser entwickeln werde als in der ersten Jahreshälfte.

ArcelorMittal standen mit anderen Stahlwerten ebenfalls im Fokus und zeichneten den frühen Handelsverlauf des Gesamtmarktes genau nach. Nachdem die Aktien zunächst am Ende des europäischen Leitindex standen, kletterten sie zuletzt ins Plus. Zunächst war ein Bericht der „Financial Times Deutschland“ zu ThyssenKrupp als Belastungsfaktor gesehen worden. Der Zeitung zufolge dürfte der deutsche Stahlkonzern im laufenden Jahr einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 1,5 Milliarden Euro einfahren. Hinzu kamen dann Zahlen des südkoreanischen Stahlherstellers POSCO , die gemischt ausgefallen sind. Beim operativen Ergebnis blieb der Stahlkonzern hinter den durchschnittlichen Analystenprognosen zurück.

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