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Fed zündet Bankenrally in Wien

Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit kräftigen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 53,77 Punkte oder 3,45 Prozent auf 1 611,37 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit kräftigen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 53,77 Punkte oder 3,45 Prozent auf 1 611,37 Einheiten.

In ganz Europa reagierten die Börsen mit kräftigen Kursgewinnen auf die von der US-Notenbank Fed am Vorabend gemeldeten Stützungsaktionen für die angeschlagenen Kapitalmärkte. Die Fed will insgesamt bis zu eine Billion Dollar in die Märkte pumpen, allein 300 Mrd. Dollar sind für den Kauf von Staatsanleihen bereitgestellt. Mit der schwachen Wall Street-Eröffnung am Nachmittag mussten die Märkte einen Teil ihrer Gewinne zwar wieder abgeben, unterm Strich blieben aber immer noch Pluszeichen stehen.

Vor allem Finanzwerte konnten in ganz Europa nach den Fed-Nachrichten massiv zulegen. Die Pläne der Fed bedeuten im Prinzip, "dass man Geld druckt und verteilt", bringt es der Unicredit-Analyst Paul Wessely auf den Punkt.

Auch in Wien fanden sich Finanzwerte ganz oben auf dem Kurszettel. Vienna Insurance gewannen 8,75 Prozent auf 21,00 Euro. Raiffeisen International stiegen um 12,91 Prozent auf 22,22 Euro. Erste Group legten 11,78 Prozent auf 12,43 Euro zu.

Auf Wochensicht hat die Aktie damit gut ein Drittel an Wert gewonnen. Auch die Umsätze hinter den Anstiegen waren beachtlich. Über die Hälfte des Aktienhandelsvolumens im prime market entfiel allein auf die Erste-Aktie.

Neben der europaweiten Euphorie für Bankaktien wurde die Erste-Aktie Händlern zufolge auch von der am Montag anstehenden Aufnahme in den Dividend 30-Index der Euro-Stoxx-Familie angetrieben. Vor diesem Hintergrund könnte die Reise nach oben am Freitag zumindest kurzfristig weiter gehen, hieß es am Markt.

Größere Gewinne sahen auch OMV und legten 2,46 Prozent auf 22,10 Euro zu. Aber auch Wienerberger , die mit Montag aus dem Dividend 30 gestrichen werden, konnten zulegen und stiegen um 7,00 Prozent auf 5,20 Euro.

voestalpine, die ebenfalls aus dem Index genommen werden, büßten hingegen 3,92 Prozent auf 9,56 Euro ein. größere Abgaben gab es auch in Flughafen Wien , die Aktie verlor 5,68 Prozent auf 22,10 Euro.

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