Aktien
Finanztitel in Zürich unter Druck

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag mit leichten Abgaben geschlossen. Der SMI schloss um 0,24 Prozent tiefer auf 5 346,03 Zählern.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag mit leichten Abgaben geschlossen. Der SMI schloss um 0,24 Prozent tiefer auf 5 346,03 Zählern. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI ) gab um 1,10 Prozent auf 809,90 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI ) um 0,27 Prozent auf 4 597,50 Punkte. Die Börse war aufgrund der schwachen Vorgaben aus Übersee bereits mit Verlusten in den Handel gestartet, konnte sich aber am Mittag und bis im frühen Nachmittag ins Plus vorarbeiten. Da aber die US-Börsen nach einer freundlichen Eröffnung ins Minus rutschten, kam auch der hiesige Markt wieder unter Druck.

Im Mittelpunkt standen die Aktien von Baloise (-5,0 Prozent auf 85,25 Franken) und Julius Bär (-1,7 Prozent auf 41,50 Franken). Mit den vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal vermochten beide Unternehmen die Anleger nicht zu Käufen zu animieren. Die übrigen Finanzwerte gingen ebenfalls mit Verlusten aus dem Handel. UBS büßten 7,3 Prozent auf 16,20 Franken ein. Besser erging es Credit Suisse (-1,6 Prozent auf 44,9 Franken), ZFS (-1,0 Prozent auf 205,50 Franken) und Swiss Re (-2,1 Prozent auf 38,68 Franken). Deutlich im Plus schlossen hingegen Swiss Life Holding (+2,2 Prozent auf 94,10 Franken).

Tiefer notierten die Aktien von Holcim (-4,9 Prozent oder 2,80 Franken auf 54,40 Franken), wurden heute mit Bezugsrechtsabschlag gehandelt. Die Aktionäre erhalten je 20 Aktien eine weitere kostenlos. Gegeben wurden auch Aktien von OC Oerlikon (-5,6 Prozent auf 65,90 Franken), die eine Kapitalerhöhung nicht mehr ausschließen. Bei Clariant (+6,1 Prozent auf 6,66 Franken) sorgten Übernahmespekulationen für Phantasie. Händler verwiesen dabei auf Gerüchte, wonach eine Gruppe um Alt-Bundesrat Christoph Blocher in Verhandlungen mit dem Chemiekonzern steht und dabei eine Mehrheitsbeteiligung anstrebt.

An der Spitze des SMI notierten vor allem defensive Werte. Dank den Schwergewichten Novartis (+2,2 Prozent auf 42,92 Franken), Roche Holding (+0,4 Prozent auf 141 Franken) und Nestle (+1,5 Prozent auf 40 Franken) ging es mit dem Leitindex nicht tiefer ins Minus. Swisscom legten um 3,2 Prozent auf 303 Franken zu.

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