Aktien
Finanzwerte in Wien deutlich unter Druck

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit sehr schwacher Tendenz beendet. Der ATX fiel 60,98 Punkte oder 3,19 Prozent auf 1 851,34 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit sehr schwacher Tendenz beendet. Der ATX fiel 60,98 Punkte oder 3,19 Prozent auf 1 851,34 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 32 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1 883 Punkten.

Nach den deutlichen Vortagesgewinnen hat der heimische Aktienmarkt am Berichtstag tief in der Verlustzone geschlossen. Einem Marktteilnehmer zufolge seien die klaren Aufschläge am Vortag übertrieben gewesen und es folgte eine Kurskorrektur.

Europaweit zählten die Bankenwerte zu den größten Verlierern. Die Schweizer Großbank UBS erwartet für das erste Quartal einen Verlust von rund zwei Mrd. Schweizer Franken. Am heimischen Markte erlitten die Erste Group-Anteilsscheine einen Abschlag von 9,68 Prozent auf 15,40 Euro und Raiffeisen International verloren 5,48 Prozent auf 27,60 Euro. Einem Händler zufolge könnten die Äußerungen des Nobelpreisträgers Paul Krugman zu neuerlichen Unsicherheiten bezüglich des österreichischen Engagements in Osteuropa geführt haben.

Bei den Aktien der Telekom Austria sorgte eine aktuelle Analysteneinschätzung für Handelsimpulse. Die Experten der Citigroup haben ihr Votum von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 14 auf 12 Euro gesenkt. Die Telekom Austria-Titel gaben um 4,74 Prozent auf 11,25 Euro nach.

Am Flughafen Wien ist die Zahl der abgefertigten Passagiere im März wieder deutlich zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Zahl der Fluggäste um 15,6 Prozent, im gesamten ersten Quartal 2009 betrug das Minus 14,8 Prozent. Die Experten von Sal. Oppenheim haben aber dennoch ihr Anlagevotum "Buy" bestätigt. Die Flughafen Wien-Aktien schlossen mit einem Minus von 2,64 Prozent bei 23,60 Euro.

Die Voestalpine-Werte gaben um 3,91 Prozent auf 13,26 Euro nach. Der Stahlkonzern weitet die Kurzarbeit am Standort Linz aus: Rund 5 900 Mitarbeiter sind von der Maßnahme, die von 1. Mai bis 31. Oktober geplant ist, betroffen.

Auch andere konjunktursensitive Titel zählten zu den größten Verlierern. Wienerberger sanken um 2,68 Prozent auf 7,25 Euro, Strabag um 2,73 Prozent auf 14,25 Euro und OMV fielen 0,62 Prozent auf 25,76 Euro.

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