Aktien
Gewinne im Wiener Späthandel etwas dezimiert

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 9,34 Punkte oder 0,50 Prozent auf 1 860,68 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 9,34 Punkte oder 0,50 Prozent auf 1 860,68 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sieben Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1 868 Punkten.

Mit einer verhaltenen Stimmung an der Wall Street grenzte der ATX seine Gewinne im Späthandel etwas ein. Nur kurzfristig am Nachmittag sorgten überraschend starke Ergebnisse des zweitgrößten US-Finanzhauses JP Morgan Chase & Co. für einen Schub nach oben.

Die Nachrichtenseite zum heimischen Markt war wieder einmal dünn gefüllt. Europaweit wurden die Stahlwerte von einer Hochstufung durch die Credit Suisse-Analysten beflügelt. Stark präsentierten sich auch einige heimische Werte aus dem Immobilienbereich.

Voestalpine kletterten um 7,47 Prozent auf 14,25 Euro hoch. Immofinanz sprangen um 12,93 Prozent auf 1,31 Euro. Der Investor Rudolf Fries, der in der vergangenen Woche seine Beteiligung an der angeschlagenen Immobiliengesellschaft Immofinanz bereits um rund 2,5 Mill. Aktien aufgestockt hatte, soll in dieser Woche neuerlich mehrere Mill. Aktien zugekauft haben.

Mit plus 13,70 Prozent auf 3,07 Euro belegten Sparkassen Immobilien den ersten Rang im prime market. Auch der dritte Platz ging an einen Immobilientitel. CA Immo International gewannen fast zweistellig um 9,97 Prozent auf 3,20 Euro.

Strabag bauten ein Plus von 3,51 Prozent auf 14,75 Euro. Die Analysten der Unicredit senkten das Kursziel für das Bauunternehmen von 22 auf 19 Euro. Die Anlageempfehlung lautet weiter auf "Buy".

In verschiedene Richtungen bewegten sich die Banken. Erste Group befestigten sich um 1,62 Prozent auf 15,65 Euro. Raiffeisen International verbilligten sich hingegen um 2,72 Prozent auf 26,85 Euro.

AUA sanken um 0,75 Prozent auf 3,95 Euro. Die Fluglinie musste im März einen neuerlichen kräftigen Rückgang bei den Passagierzahlen hinnehmen. Die Zahl der Fluggäste ging um 16,5 Prozent auf 710 300 zurück.

Nach Ergebnispräsentation legten bwin leicht um 0,27 Prozent auf 22,38 Euro zu. Der Sportwettenanbieter drehte im vergangenen Jahr das Nachsteuerergebnis von 50,4 Mill. Euro auf minus 12,7 Mill. Euro. Für 2009 plant das Unternehmen erstmals eine Dividendenausschüttung.

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