Aktien in Wien
Banken ziehen ATX nach oben

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 31,57 Punkte oder 2,13 Prozent auf 1 512,94 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 31,57 Punkte oder 2,13 Prozent auf 1 512,94 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 18 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1 495 Punkten.

Von Beginn weg deutlich im Plus konnte der Wiener Markt einen klaren Aufschlag verbuchen, blieb jedoch hinter seinem Verlaufshoch zurück. Schwache Konjunkturdaten aus den USA drückten ein wenig auf die Stimmung. Im Vergleich zu den westeuropäischen Aktienmärkten fiel das Kursplus jedoch ungleich deutlicher aus.

Die beiden Bankenwerte gaben dem ATX den größten Auftrieb und zogen ihn um knapp 19 Punkte nach oben. Raiffeisen International sorgten mit ihren überraschend vor Börsenstart veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen 2008 für die Nachricht des Tages. Für Analyst Paul Wessely von Unicredit Bank Austria kam die vorgezogene Publikation der vorläufigen Zahlen unerwartet. Er erklärt sich diesen Schritt mit den jüngsten Kurseinbrüchen.

Einem Händler zufolge lagen die Zahlen "über den Erwartungen". Die Raiffeisen-Aktien schossen nach den jüngsten Kursverlusten um 10,42 Prozent auf 14,63 Euro nach oben. Erste Group folgten nicht weit dahinter mit einem Plus von 9,37 Prozent auf 7,82 Euro.

Ans obere Ende des Kurszettels kletterten Immofinanz und Immoeast. Zur Immofinanz wurde bekannt, dass Vorstandschef Thomas Kleibl, der nur vier Monate für das Unternehmen tätig war, aus dem Unternehmen ausscheidet. Die Papiere kletterten um 12,31 Prozent auf 0,73 Euro und Immoeast gewannen 14,93 Prozent auf 0,77 Euro.

Klar gegen den Trend schlossen Telekom Austria ohne besondere Nachrichten im Minus. Die Anteile reduzierten sich um 3,85 Prozent auf 9,50 Euro und fielen damit auch klar hinter den Telekom-Sektor im Euro-Stoxx-600 zurück, der im Durchschnitt 0,66 Prozent verlor.

RHI gewannen im Anschluss an die Veröffentlichung einer Analyse zum Unternehmen 0,10 Prozent auf 9,74 Euro. Sal. Oppenheim hat die Anlageempfehlung für RHI-Aktien von "Reduce" auf "Neutral" hochgenommen. Den "Fairen Wert" sehen die Experten weiterhin bei 10,00 Euro. Die Hochstufung begründeten die Analysten mit den jüngsten Kursverlusten.

Ihre Aufwärtstendenz vom Vortag wiederholten Wienerberger und legten um 3,38 Prozent auf 8,26 Euro zu. Zuvor hatten die Titel jedoch in einer fünftägigen Minusserie mehr als ein Drittel ihres Werts eingebüßt.

Stark zeigten sich auch die Aktien der beiden angeschlagenen Fluglinien Skyeurope und Austrian Airlines (AUA). Die Skyeurope-Anteile stiegen um 6,67 Prozent auf 0,16 Euro und AUA verbesserten sich um 7,07 Prozent auf 3,33 Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%