Aktien
Indexschwergewichte ziehen ATX ins Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 18,93 Punkte oder 0,75 Prozent auf 2 510,24 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 18,93 Punkte oder 0,75 Prozent auf 2 510,24 Einheiten.

Die Wiener Börse hat nach einem größtenteils festen Verlauf doch noch in der Verlustzone geschlossen. Eine etwas enttäuschende Eröffnung der Wall Street belastet europaweit die Indizes. In der letzten halben Handelsstunde rutschte der ATX in einer Verkaufswelle noch deutlich ab.

Belastet wurde der ATX vor allem von einigen Indexschwergewichten, welche in die Verlustzone rutschten. Erste Group verloren bis zur Schlussglocke 0,87 Prozent auf 29,74 Euro und Telekom Austria gingen mit einem Minus von 2,22 Prozent bei 12,31 Euro aus dem Handel. Raiffeisen verbilligten sich um 1,88 Prozent auf 34,88 Euro.

Die Augen der Anleger richteten sich auf die Titel von Christ Water Technology (CWT), die als stärkster Wert im prime market um 18,38 Prozent auf 3,22 Euro sprangen. Der oberösterreichische Wasseraufbereiter konnte im Nahen Osten zwei Großaufträge zur Meerwasserentsalzung mit einem Volumen von 47 Mill. Euro an Land ziehen.

Aktien von bwin wurden von den Investoren in Wien gemieden und verbilligten sich um 0,94 Prozent auf 28,50 Euro. Ein richtungsweisendes Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofes (Eugh) hat ergeben, dass das in Portugal bestehende Verbot für Glücksspiele im Internet für Unternehmen wie bwin nicht gegen den freien Dienstleistungsverkehr verstößt. Als einen herben Rückschlag für bwin bezeichneten Analysten das Urteil. Die Aktie war zeitweise bis auf 26,05 Euro abgerutscht.

Zu mehreren Aktien wurden Analystenkommentare bekannt. Die Experten der Schweizer UBS haben Wienerberger von "sell" auf "neutral" hochgestuft und gleichzeitig das Kursziel von 5,80 auf 16,00 Euro nach oben geschraubt. Die Experten von Goldman Sachs haben das Kursziel für Andritz von 38,30 auf 38,90 Euro erhöht. Außerdem hat Merrill Lynch das Kursziel für den heimischen Versorger Verbund von 36 auf 40 Euro angehoben. Andritz (plus 1,68 Prozent auf 32,10 Euro) und Wienerberger (plus 0,63 Prozent auf 15,90 Euro) zählten zu den Gewinnern an der Wiener Börse. Verbund gaben hingegen 2,01 Prozent auf 35,19 Euro ab.

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