Aktien
Indizes in Zürich fallen auf Stand von Anfang 2005

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start die Marke von 6 000 nach unten durchbrochen und deutlich darunter geschlossen. So tief stand der SMI zum letzten Mal im ersten Quartal 2005. Damit setzt sich die Negativ-Serie der letzten Tage fort.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start die Marke von 6 000 nach unten durchbrochen und deutlich darunter geschlossen. So tief stand der SMI zum letzten Mal im ersten Quartal 2005. Damit setzt sich die Negativ-Serie der letzten Tage fort. Zwischenzeitlich hatte der Leitindex SMI mehrfach die Vorzeichen gewechselt. Zum einen mussten die Finanzwerte wie auch die zyklischen Titel ihre Kursgewinne wieder hergeben, zum anderen weiteten die Defensiven ihre Verluste aus und zogen den SMI nach unten.

Belastend wirkte sich der Verlauf in den USA aus. Dort waren die wichtigen Indizes nach einem Start im Plus ebenfalls abgerutscht. Vorbörslich hatte IBM überraschend gute Drittquartalszahlen veröffentlicht, es folgten durchwachsene Konjunkturdaten. außerdem waren heute erstmals wieder Leerverkäufe an der Wall Street wieder möglich, was einzelne Titel Händlern zufolge massiv belastete. Am Markt war am späten Nachmittag ferner von einem Zusammenbruch des Handels mit Staatsanleihen in Ungarn die Rede.

Bis Börsenschluss sank der SMI um 274,61 Punkte oder 4,52 Prozent auf 5 798,84 Zählern. Damit seien wichtige Widerstände durchbrochen worden, hieß es im Handel. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI gab um 3,25 Prozent auf 845,06 Punkte und der breite SPI um 4,22 Prozent auf 4 837,80 Punkte nach.

Defensive Werte mussten deutliche Abschläge hinnehmen. So fanden sich die Index-Schwergewichte Roche (-7,6 Prozent auf 154,40 Franken), Nestle (-5,0 Prozent auf 42,28 Franken) und Novartis (-6,6 Prozent auf 53,10 Franken) nahe am Tabellenende im SMI /SLI wieder. Auch Actelion (-2,2 Prozent auf 54,95 Franken) und vor allem Synthes (-7,1 Prozent auf 134,50 Franken) wurden abgestoßen. Als Schlusslicht im SMI/SLI gingen jedoch ZFS (-9,3 Prozent auf 236,10 Franken) aus dem Handel, die zuvor eher im Mittelfeld rangierten.

Die übrigen Finanzwerte büßten ihre Avancen wieder ein: Julius Bär (-0,1 Prozent auf 43,98 Franken) und CS (-2,9 Prozent auf 40,88 Franken) wechselten ins Minus, wogegen sich UBS (+1,7 Prozent auf 18,51 Franken) im Plus halten konnten. Während auch noch Baloise (+0,8 Prozent auf 62,50 Franken) leichte Aufschläge verbuchten, waren die Vorzeichen bei Swiss Life (-1,9 Prozent auf 141,70 Franken) und Swiss Re ebenfalls rot (-2,9 Prozent auf 43,02 Franken).

Ciba gewannen 1,8 Prozent auf 46,48 Franken. Die spanische Investmentgesellschaft und Ciba-Großaktionärin Bestinver wehrt sich weiterhin gegen das Übernahmeangebot, das die deutsche BASF den Ciba-Aktionären unterbreitet hat./

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