Aktien
Kurskorrekturen an Osteuropas Börsen

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Peter Bodis, Osteuropa-Spezialist bei Pioneer Investments, sieht den heutigen Handelstag an Osteuropas Börsen als Korrektur der Kursrallye vom Vortag.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Peter Bodis, Osteuropa-Spezialist bei Pioneer Investments, sieht den heutigen Handelstag an Osteuropas Börsen als Korrektur der Kursrallye vom Vortag.

Die Budapester Börse schloss schwach. Der Leitindex BUX verlor um 4,60 Prozent auf 14 065,27 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 24,8 (Vortag: 31,63) Mrd. Forint. Die Verluste wurden bereits im Morgenhandel eingefahren, im späteren Handelsverlauf notierte der BUX wenig volatil.

Kursgewinner waren die Anteilsscheine der Einzelhandels-Holding Fotex Reszvenytarsasag mit einem Plus von 6,10 Prozent auf 469 Forint. Synergon Informatika legten um 2,59 Prozent auf 790 Forint zu. Die Titel des Energieversorgers Emasz gewannen 1,13 Prozent auf 17 800 Forint.

Phylaxia hielten die rote Laterne im BUX mit einem Kursabschlag von 6,66 Prozent auf 14 Forint. Die Anteilsscheine des Medienunternehmens Tiszai Vegyi Kombinat verloren 6,45 Prozent auf 3 405 Forint. Die mit rund 24 Prozent im BUX gewichtete OTP-Aktie verzeichnete ein Minus von 6,13 Prozent auf 3 440 Forint. Aktien des Indexschwergewichts Mol gingen knapp behauptet bei minus 0,26 Prozent auf 12 945 Forint aus dem Handel.

Magyar Telekom verloren ebenfalls und notierten zu Handelsende mit einem Abschlag von 4,36 Prozent auf 635 Forint. Richter Gedeon schlossen unverändert. Die Vorstände der Pharmaunternehmen Richter and Sanofi-Aventis/Chinoin fordern eine gerechtere Steuerlast. Richter-Vorstand Erik Bogsch und Sanofi-Aventis-Vorstand Frederic Ollier fordern eine Angleichung des Steuersatzes von zwölf Prozent auf subventionierte Arzneimittel an den tatsächlich erzielten Mehrwert. Ungarns Medikamentenfonds kämpft mit großen Defiziten.

An der Warschauer Börse fiel der WIG-20 um 2,83 Prozent auf 1 858,10 Punkte und notierte somit wieder unter der Marke von 1900 Zählern. Der breiter gefasste WIG-Index schloss um 1,79 Prozent tiefer bei 29 070,63 Punkten.

Ceske Energeticke Zavody (CEZ) führten die Liste der Kursverlierer im WIG-20 mit minus 6,30 Prozent auf 119,00 Zloty. Das Unternehmen kündigte an, dass die Reparaturarbeiten an der Turbine, die Mitte Oktober eine Verlängerung der Abschaltung veranlasst hatte, bis Mitte Dezember verlängert werden müssen. Polski Koncern Naftowy Orlen schlossen um 4,88 Prozent schwächer bei 27,49 Zloty.

Lotos verloren 4,52 Prozent auf 18,80 Zloty. Titel des Kupfer- und Silberherstellers Kghm Polska Miedz gaben 4,08 Prozent auf 29,88 Zloty ab. Energielieferer Pgnig gewannen 2,03 Prozent auf 3,51 Zloty.

PKO Bank verloren nach den Kursgewinnen vom Vortag 2,58 Prozent auf 32,88 Zloty. Analysten zufolge kann PKO Bank die höchsten Einlagen in Polen aufweisen. Seit dem Frühjahr diesen Jahres führt PKO Bank einen Preiskampf um Einlagen. Ende September wurden Zinsen von bis zu 10,5 Prozent geboten.

Pekao schlossen mit minus 4,03 Prozent auf 128,50 Zloty. BRE Bank behaupteten sich bei plus 0,05 Prozent auf 194,810 Zloty. Bank Zachodni beendeten den Handel mit einem Kursabschlag von 1,72 Prozent auf 120,30 Zloty.

Die Prager Börse schloss im Einklang mit den europäischen Leitbörsen ebenfalls mit Kursverlusten. Der Leitindex PX verlor gleich zu Handelsbeginn und fiel nach einem wenig volatilen Handelstag um 3,36 Prozent auf 904,0 Zähler.

Peter Bodis, Osteuropa Experte bei Pioneer Investments, sieht die osteuropäischen Währungen derzeit stabil. Fallende Credit Spreads seien außerdem positiv für Aktienwerte.

Unipetrol waren Schlusslicht im PX mit einem deutlichen Kursabschlag von 11,30 Prozent auf 130,25. Titel des größten Energiekonzerns in der Tschechischen Republik Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verbuchten Verluste von 6,26 Prozent auf 831,50 Kronen. New World Resources (NWR) verloren 2,47 Prozent auf 119,09 Kronen.

Nach der abgeschlossenen Übernahme des rumänischen Versicherers Unita durch Uniqa Versicherungen stiegen die Titel des Versicherers Vienna Insurance Group (VIG) weiter um 1,71 Prozent auf 589,00 Kronen. Die Aktien des Medienunternehmens Cetv notierten um 0,94 Prozent fester auf 492,10 Kronen.

Komercni Banka schlossen um 1,09 Prozent tiefer auf 3 175,00 Kronen. Erste Group gingen um 0,50 Prozent bei 500,50 Kronen aus dem Handel.

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