Aktien New York
US-Börsen schließen mit Verlusten

Nach einem freundlichen Handelsstart sind die Wall Street Indizes im Verlauf ins Minus gedreht. Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren zwar gemischt ausgefallen, doch steigende Ölpreise und schwache Zahlen von General Motors haben die Stimmung der Anleger belastet.

HB NEW YORK. Wieder gestiegene Ölpreise haben der Wall Street am Freitag Verluste gebracht. Die zuvor veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren gemischt ausgefallen. Insgesamt seien die Daten aber nicht so schlecht wie befürchtet, sagten Experten. Dagegen hätten schwache Zahlen von General Motors (GM) die Stimmung klar belastet.

Der Leitindex Dow Jones (Djia) verabschiedete sich mit Abschlägen von 0,45 Prozent bei 11 326,32 Zählern aus der Handelswoche. Zum Freitag vergangener Woche bedeutete das lediglich ein Minus von 0,39 Prozent. Der marktbreite S & P-500-Index büßte 0,56 Prozent auf 1 260,31 Zähler ein. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 0,63 Prozent auf 2 310,96 Punkte. Der Nasdaq 100 gab um 1,22 Prozent auf 1 826,56 Punkte nach.

General Motors fielen nach enttäuschenden Zahlen als Dow-Schlusslicht um 7,59 Prozent auf 10,23 Dollar. Der schwer angeschlagene Autobauer stürzt immer tiefer in die Krise. Im zweiten Quartal fuhr der Opel-Mutterkonzern unter dem Strich ein enormes Minus von 15,5 Mrd. Dollar (10 Mrd. Euro) ein. Der vierte Quartalsverlust in Folge fiel dramatisch schlimmer als erwartet. Der Umsatz brach wegen der Krise auf dem amerikanischen Automarkt im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 38,2 Mrd. Dollar ein.

Vergleichsweise gut hielten sich Chevron , die 0,30 Prozent tiefer bei 84,31 Dollar schlossen. Der Ölkonzern hatte zwar im zweiten Quartal sowohl den Gewinn als auch den Umsatz weniger stark gesteigert als an der Wall Street erwartet, doch die aktuelle Ölpreisentwicklung stützte den Kurs etwas.

Nortel Networks verloren 14,66 Prozent auf 6,52 Dollar. Der Telekomausrüster hatte im abgelaufenen Quartal wegen Restrukturierungsaufwendungen und ungünstiger Währungseffekte seinen Verlust verdreifacht. Zudem rechnet das Unternehmen damit, dass angesichts der Konjunkturschwäche wichtige Cdma-Kunden in Nordamerika ihre Ausgaben weiter zurückfahren könnten. Dennoch sieht Nortel sich auf dem richtigen Weg, seine Jahresziele zu erreichen.

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