Aktien Österreich
Börse Wien schließt im Minus

Der Österreichische Aktienmarkt verzeichnet an einem ruhigen Handelstag leichte Verluste. Knapp 0,5 Prozent verlor der Index ATX. Aber auch an einem vermeintlich langweiligen Tag gibt es Chancen für Anleger. Ein Wert legte um fünf Prozent zu.

HB WIEN. Wenig Handel, leichte Verluste. So lautet das Resumee des Handelstages an der Wiener Börse. Der ATX fiel um 10,82 Punkte oder 0,51 Prozent auf 2 130 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 32 Punkte unter der Händlerprognose von 2 162 Punkten.

Nach einem ruhig verlaufenen Handelstag schloss der Wiener Aktienmarkt etwas schwächer. Bis zur Veröffentlichung sehr schwacher Quartalszahlen der US-Großbank Morgan Stanley war der ATX unentschlossen um den Vortages-Schluss gependelt. Im Anschluss an die Nachrichten fiel er in die Verlustzone, wo er auch schloss. "Es war sehr ruhig", berichtete ein Händler.

Von den österreichischen Unternehmen gab es kaum Neuigkeiten. So standen die Bankenwerte im Fokus, die zu den Tagesverlierern gehörten. Erste Group Bank verbuchten einen Abschlag von 2,47 Prozent auf 20,53 Euro, und Raiffeisen International ein Kursminus von 1,47 Prozent auf 27,45 Euro. Hier dürfte Marktteilnehmern auch eine negative Analystenstudie der Royal Bank of Scotland vom Vortag wirken, hieß es.

An der Spitze des Kurszettels kletterten dagegen RHI um 5,0 Prozent auf 14,28 Euro. Laut Händlern hat die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien bestätigt. Ebenfalls gefragt waren im Vorfeld der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen die Anteile von AT & S, die sich um 1,33 Prozent auf 3,80 Euro verbesserten.

Die Aktien der Austrian Airlines (AUA) schlossen nach ihrem Tagestief wieder auf dem Schlusskurs des Vortages. Nach einem Gipfelgespräch am Montagabend zwischen EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber, das nicht den erhofften Durchbruch brachte, hält das Tauziehen um eine Freigabe für die Übernahme der AUA durch die größte deutsche Airline an.

Unter den Schwergewichten standen OMV unter Druck, die mit dem erstmals seit sechs Tagen mit wieder gesunkenen Ölpreis um 1,67 Prozent auf 27,04 Euro nachgaben.

Ans untere Ende des Kurszettels fielen die Immobilienwerte von Immoeast zurück. Die Aktien ermäßigten sich um 4,52 Prozent auf 1,90 Euro, und Immofinanz verloren 1,97 Prozent auf 1,49 Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%