Aktien Osteuropa
Prag erneut mit deutlichen Verlusten

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmarktindizes haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während der Prager PX erneut deutlich nachgab, fielen die Kursverluste in Budapest etwas moderater aus. Der Warschauer WIG-20 schloss sogar leicht im Plus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmarktindizes haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während der Prager PX erneut deutlich nachgab, fielen die Kursverluste in Budapest etwas moderater aus. Der Warschauer WIG-20 schloss sogar leicht im Plus.

Prager PX Erneut Deutlich IM Minus

In Prag verlor der Leitindex PX 4,00 Prozent auf 1 405,10 Zähler. Es wurden Aktien im Wert von 9,86 (Vortag: 11,23) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt. Marktteilnehmer beschrieben den Unterschied zwischen dem Vormittag und dem Nachmittag wie Tag und Nacht. Während am Vormittag, gestützt durch die positive Entwicklung in Asien, der Optimismus überwog, veränderte sich die Situation am Nachmittag ins Gegenteil.

Zu den Verlierern im Leitindex zählten die Werte des Energieversorgers Ceske Energeticke Zavody (CEZ) . Nach einem Plus von sechs Prozent zur Eröffnung fielen die Kurse deutlich, und die Aktien gingen mit einem Verlust von 5,79 Prozent bei 1 073 Kronen aus dem Handel. Trotz der jüngsten positiven Analystenkommentare und Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogrammes konnten die Werte keine dauerhafte Unterstützung finden, kommentierten Händler den Handelsverlauf. Stattdessen hätten die Vorschläge der EU für den CO2-Emissionshandel ab 2013 die Aktien belastet. Einziger Gewinner im PX waren Philip Morris mit plus 0,35 Prozent auf 6 825 Kronen. Am Ende der Kurstafel fielen die Werte des Gebrauchtwagenhändlers AAA Auto 7,6 Prozent auf ein Rekordtief von 25,64 Kronen.

Budapester BÖRSE Schliesst SchwÄCher

In Budapest verlor der Leitindex BUX 1,59 Prozent auf 23 080,65 Einheiten. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 46,23 (Dienstag: 49,50) Mrd. Forint gehandelt.

Besonders belastet wurde der BUX von den deutlichen Verlusten von über 2,5 Prozent bei den Indexschwergewichten Magyar Telekom , Richter Gedeon und OTP Bank . So sanken Magyar Telekom 3,14 Prozent auf 800 Forint. Richter Gedeon gaben 2,86 Prozent auf 37 100 Forint ab und OTP fielen 2,6 Prozent auf 7 450 Forint. Schwächster Wert im BUX waren Fotex Reszvenytarsasag mit einem Abschlag von 4,41 Prozent auf 736 Forint.

Zu den wenigen Gewinnern gehörten die Werte von Pannonplast Mueanyagipari mit einem Aufschlag von 2,04 Prozent auf 1 495 Forint. Der Konzern gab den Verkauf der auf Kabelisolierungen spezialisierten Tochter FCI Furukawa für 1,35 Mrd. Forint bekannt. An der Spitze des BUX gingen Synergon Informatika mit einem Aufschlag von 2,86 Prozent bei 1 584 Forint aus dem Handel.

Warschau Schliesst Etwas Fester

In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 stieg 0,15 Prozent auf 2 853,44 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 0,55 Prozent auf 45 362,07 Punkte. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 3,08 (Vortag: 2,23) Mrd. Zloty gehandelt.

Nach den jüngsten Verlusten kletterten an der WIG-20-Spitze die Werte der Bank BHP um 5,8 Prozent auf 88,00 Zloty. Zu den stärksten Aktien im Index zählten auch die Werte des Softwareentwicklers Prokom Software mit einem Aufschlag von 5,7 Prozent auf 114,20 Zloty. Die Wettbewerbsbehörde hat der geplanten Fusion mit dem Mitbewerber Asseco zugestimmt. Bioton gingen mit plus 2,2 Prozent bei 0,92 Zloty aus dem Handel. In einem Interview gab der Bioton-Vorstand Adam Wilczega am Dienstag bekannt, dass das größte polnische Biotechnologieunternehmen im vierten Quartal ein Betriebsergebnis (Ebit) von 25 Mill. Zloty erwirtschaftet und damit seine Vorgaben erreicht habe.

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