Aktien Osteuropa
Prager Börse gewinnt am meisten

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Montag Kursgewinne verzeichnet. Die Prager Börse verbuchte das größte Plus, das geringste wurde in Ungarn eingefahren.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 0,64 Prozent auf 2 625,95 Punkte, der breiter gefasste Wig-Index schloss mit plus 0,50 Prozent bei 45 454,91 Punkten. Enea-Titel standen laut Händlern im Fokus - sie gingen mit einem Plus von 1,49 Prozent bei 23,21 Zloty aus dem Handel. GDF Suez gab das zweitgrößte Angebot für 51 Prozent an Enea ab. Das Angebot beläuft sich auf 24,90 Zloty je Aktie und auf einen Gesamtkaufpreis von 5,6 Mrd. Zloty. Das höchste Angebot stammt von Energeticky mit 25 Zloty je Aktie. PGE-Aktien gewannen 3,28 Prozent auf 22,01 Zloty. Der polnische Staat bestätigte den Verkauf von zehn Prozent am größten polnischen Energieunternehmen für 21,3 Zloty je Aktie zu einem Gesamtkaufpreis von vier Mrd. Zloty. Kghm Polska Miedz , ein Kupferproduzent, konnte einen Kursanstieg von 1,48 Prozent auf 123,80 Zloty verbuchen. Unterstützend für diesen Kursanstieg sollten gestiegene Metallpreise gewirkt haben. Polski Koncern Naftowy Orlen , Polens größter Ölproduzent, musste indes die Gewinnprognosen von 4,70 Dollar auf 3,10 Dollar je Aktie für das dritte Quartal nach unten revidieren. PKN-Titel legten dennoch 1,39 Prozent zu.

In Budapest stieg der Leitindex Bux um 0,47 Prozent auf 23 526,91 Zähler. Aktien der OTP Bank , Ungarns größter Bank, gingen trotz negativer Analystenkommentare mit einem Plus von 2,38 Prozent bei 5 529 Forint aus dem Handel. Analysten von JP Morgan hatten das Kursziel des Unternehmen um 15 Prozent auf 6 800 Forint gesenkt. Magyar Telekom plane die Arbeitnehmerzahl um 300 in 2011 zu reduzieren. Die Abfindungszahlungen sollen sich laut dem Unternehmen auf 3,5 Mrd. Forint belaufen, die im vierten Quartal 2010 und in 2011 anstehen werden. Titel der Magyar Telekom schlossen unverändert bei 663 Forint. Pharmawerte zeigten sich zu Handelsschluss mit einer gegenläufigen Tendenz. Während Titel von Egis einen leichten Kursanstieg von einem 1,01 Prozent auf 22 595 Forint verbuchen konnten, schwächten sich Papiere von Richter Gedeon um 1,48 Prozent auf 48 000 Forint ab.

In Prag gewann der Leitindex PX 0,87 Prozent auf 1 151,50 Punkte. Papiere von CEZ, Tschechiens größtem Energieproduzenten, gingen mit einem Plus von 0,74 Prozent bei 822 Kronen aus dem Handel. Das Unternehmen plane bis Ende 2010 weitere Solaranlagen in Betrieb zu nehmen und die staatliche Unterstützung für erneuerbare Energieressourcen zu nutzen. Zur Zeit sind 18,9 Megawatt an Solaranlagen in Betrieb, weitere 130 Megawatt sollen folgen. Banktitel bewegten sich gegenläufig. Während Titel der Erste Group Bank einen Kursanstieg von 1,74 Prozent auf 773,20 Kronen verzeichneten, fielen Papiere der Komercni Bank um 1,16 Prozent auf 3 825 Kronen.

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