Aktien Osteuropa
Warschau verliert am meisten

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmarktindizes sind am Montag eingebrochen. Dabei fielen die Verluste allerdings sehr unterschiedlich aus. Ausgelöst von neuerlichen Sorgen um eine Rezession in den USA waren die Börsen weltweit mit dramatischen Kursverlusten in die Woche gestartet.

In Budapest fiel der ungarische Leitindex BUX um 3,06 Prozent auf 23 368,94 Einheiten. Einziger Indexgewinner waren Egis mit einem Aufschlag von 0,29 Prozent auf 18 850 Forint. Deutlich belastet wurde der BUX von den Indexschwergewichten OTP und FHB . Die Anteilsscheine der OTP, Ungarns größter Bank, fielen um 5,07 Prozent auf 7 651 Forint. Die Papiere der Hypothekenbank FHB gingen mit einem Kurssturz von 5,37 Prozent bei 1 601 Forint aus dem Handel. Tagesverlierer waren Econet mit einem Abschlag von 8,24 Prozent auf 167 Forint.

Inn Warschau stürzte der WIG-20 um 6,73 Prozent auf 2 798,62 Punkte ab. Der breiter gefasste WIG-Index rutschte um 5,56 Prozent auf 44 509,36 Einheiten ab. An der Spitze des WIG-20 gingen die Werte der Telekomunikacja Polska mit einem Abschlag von 2,5 Prozent auf 20,50 Zloty aus dem Handel. Zu den Tagesverlierern gehörten die Kupferwerte von Kghm mit minus 8,9 Prozent auf 86,75 Zloty. Deutlich unter Druck gerieten auch Bankenwerte. So erlitten Bank Zachodni einen Kurssturz von 7,9 Prozent auf 180 Zloty. Tagesverlierer waren die Aktien der Bank Polski mit einem Kurseinbruch von 9,7 Prozent auf 41,11 Zloty.

In Prag fiel der Leitindex PX um 4,62 Prozent auf 1 489,60 Zähler. Am besten gegen den negativen Trend konnten sich die Aktien von Pegas Nonwovens behaupten mit einem Abschlag von 0,67 Prozent auf 670 Kronen. Am unteren Ende der Kurstafel schlossen Philip Morris 6,18 Prozent tiefer bei 6 685 Kronen. AAA Auto brachen um 6,77 Prozent auf 29,6 Kronen ein, damit hat sich der Preis der Aktie seit dem IPO Ende Septembe beinahe halbiert.

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