Aktien
Osteuropäische Börsen schließen uneinheitlich

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsenindizes haben den Handel am Donnerstag uneinheitlich beendet. Während Warschau kaum verändert tendierte, schloss Budapest etwas schwächer. Prag hingegen beendete den Handel mit fester Tendenz.

In Warschau verlor der WIG-20 0,03 Prozent auf 3 713,85 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index gewann hingegen 0,17 Prozent auf 61 048,09 Einheiten. Grupa Lotos beendeten wie auch am Mittwoch den Handelstag als Tagesgewinner. Die Aktien des zweitgrößten polnischen Ölkonzerns legten um 3,89 Prozent auf 49,97 Zloty zu. ING hatte am Mittwoch die Kursempfehlung "buy" mit einem Kursziel von 66,90 Zloty ausgegeben.

Pgnig kletterten um 2,91 Prozent auf 5,30 Zloty. Cersanit gewannen 2,59 Prozent auf 42,00 Zloty. CEZ schlossen nach einem Kursplus von 1,19 Prozent bei 170,00 Zloty. ING stuften den Versorger nach einer neuen Analyse mit "buy" ein und ermittelten ein Kursziel von 1 400 tschechischen Kronen.

Am unteren Ende des Kursbandes befanden sich PKN Orlen mit einem Verlust von 1,79 Prozent auf 55,00 Zloty. PKO Bank verbilligten sich um 1,61 Prozent auf 54,90 Zloty. TVN fielen um 1,14 Prozent auf 21,71 Zloty.

In Budapest fiel der Leitindex BUX um 0,71 Prozent auf 27 845,20 Punkte. An der Spitze der Kursgewinner befanden sich TVK mit einem Plus von 5,58 Prozent auf 8 135 Forint. Dahinter - mit kleineren Zugewinnen - lagen Econet mit einem Plus von 0,93 Prozent auf 217 Forint. Synergon legten um 0,82 Prozent auf 1 845 Forint zu.

Tagesverlierer im BUX waren Phylaxia Pharma mit einem Minus von 2,70 Prozent auf 36 Forint. Raba mussten 1,91 Prozent auf 2 515 Forint abgeben. Die belgische Bank KBC Group hatte den Erwerb von 7,2 Prozent an dem Autozulieferer bekanntgegeben. Der Kauf erfolgte im Auftrag einiger Kunden, dessen Namen aber nicht zu erfahren waren.

Mol verloren 0,93 Prozent auf 27 800 Forint. Der europäische Binnenmarkt-Kommissar Mccreevy warnte den ungarischen Wirtschaftsminister Janos Koka in einem Schreiben vor "einer Behinderung von wirtschaftlichen Akteuren aus anderen Mitgliedstaaten" durch die derzeit von Ungarn geplanten Gesetzesänderungen.

In Prag gewann der Leitindex PX 1,50 Prozent auf 1 862,70 Zähler. Die Liste der Gewinner wurde von der Erste Bank mit einem Plus von 3,26 Prozent auf 1 583,00 Kronen angeführt. Laut einem Bericht im österreichischen "Wirtschaftsblatt" plant die Erste Bank in der Ukraine 400 Mill. Euro bis zum Jahr 2010 zu investieren. Zentiva verteuerten sich um 1,89 Prozent auf 1 184,00 Kronen.

Die Verluste im PX befanden sich in einem überschaubaren Bereich. So waren AAA Tagesverlierer mit einem Verlust von 0,49 Prozent auf 54,85 Kronen. Philip Morris verloren 0,26 Prozent auf 9 751,00 Kronen. Telefonica O2 büßten 0,09 Prozent auf 542,00 Kronen ein.

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