Aktien
Osteuropas Aktienmärkte schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa sind am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Indizes in Prag und in Budapest im positiven Terrain schlossen, verbuchte die Warschauer Börse ein Minus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa sind am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Indizes in Prag und in Budapest im positiven Terrain schlossen, verbuchte die Warschauer Börse ein Minus.

Die Prager Börse schloss wieder deutlich in der Gewinnzone. Der Leitindex PX kletterte um 3,25 Prozent auf 982,70 Einheiten. Aktien der Komercni Banka verteuerten sich um 3,59 Prozent auf 2 888 Kronen. Der Gewinn des Finanzinstituts nach Steuern fiel zwar im ersten Quartal um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies war aber weniger als von Analysten zunächst vermutet wurde.

Papiere von New World Resources sprangen um 9,44 Prozent auf 125,3 Kronen in die Höhe. Der größte tschechische Kohleproduzent hatte im Tagesverlauf sogar um mehr als 18 Prozent zugelegt, kam dann aber wieder von seinen Hochs zurück. Das Unternehmen profitierte gemeinsam mit anderen tschechischen Energieunternehmen von steigenden Rohölpreisen. Unipetrol-Aktien verteuerten sich um 6,25 Prozent oder 8,6 Kronen auf 146,10 Kronen.

Der Budapester Leitindex BUX stieg um 0,62 Prozent auf 13 894,24 Punkte. Aktien von Richter Gedeon rückten um 1,31 Prozent auf 31 000 Forint vor. Titel von Magyar Olay es Gazipari (Mol) legten um 0,94 Prozent auf 11 300 Forint zu, die OTP-Bank-Papiere aber fielen um 1,33 Prozent auf 2 972 Forint.

Der Warschauer WIG-20 sank um 0,70 Prozent auf 1 841,33 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 0,56 Prozent auf 29 721,01 Punkte. Die Aktien der größten Verlagsanstalt Polens, Agora , fielen um 6,2 Prozent auf 15 Zloty. Die Umsätze von "Gazeta Wyborcza", der stärkste Zeitung des Hauses, sanken um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 397 919 Exemplaren am Tag. Titel der Bank Handlowy verloren 2,6 Prozent auf 50,95 Zloty. Die Analysten der UBS hatten die Titel von "Buy" auf "Neutral" herunter gestuft. Auch die Deutsche Bank nahm ihre Einschätzung von "Hold" auf "Sell" zurück. Titel des Telekom-Dienstleisters Netia verloren 2,5 Prozent auf 3,49 Zloty.

Papiere von Kghm Polska Miedz jedoch stiegen um 2,3 Prozent auf 64,2 Zloty. Damit schlossen die Aktien auf dem höchsten Niveau seit September 2008. Das Bergbauunternehmen profitierte von steigenden Kupferpreisen.

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